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Deutschland/Welt Stockholm-Attentäter Akilov gesteht
Nachrichten Politik Deutschland/Welt Stockholm-Attentäter Akilov gesteht
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13:27 10.04.2017
Der Attentäter von Stockholm, Rakhmat Akilov.  Quelle: Expressen
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Stockholm

 Der aus Usbekistan stammende Mann, der wegen verschiedener Verbrechensvorwürfe, unter anderem dem einer terroristischen Gewalttat, in Untersuchungshaft sitzt, habe seine Tat im Verhör gestanden. Das meldet die schwedische Zeitung „Expressen“. Dem 39-Jährigen Asylbewerber war im Sommer 2016 das Aufenthaltsrecht in Schweden verwehrt worden.

Akilov, der um 1.15 in der Nacht des 8. April festgenommen worden war, gestand sowohl den Lastwagen in die Menschenmenge und ins Kaufhaus Åhléns gelenkt zu haben. Er habe „Ungläubige“ überfahren und sei mit seiner Tat zufrieden, sagte er nach Informationen der Zeitung. Zudem habe er „auf Befehl“ gehandelt, so die Zeitung „Aftonbladet“. Der Befehl sei durch den IS in Syrien erfolgt. Akimov war nach dem Attentat auf der Einkaufsstraße Drottninggatan mit einer Regionalbahn in Richtung des Flughafens Arlanda geflohen. Dort nahm er einen Bus und mietete bei der Firma Circle K einen weißen Kastenwagen an. Dort fiel er allerdings durch sein nervöses Verhalten auf und die Polizei wurde alarmiert. Sie stellte Akilov schließlich in dem Fahrzeug und verhaftete ihn.

Mit einer landesweiten Schweigeminute hat Schweden am Montag der Opfer des mutmaßlichen Terroranschlags in Stockholm gedacht. Bei bewölktem Himmel versammelten sich in der schwedischen Hauptstadt viele Menschen rund um den Tatort und das Rathaus, vor dem Flaggen in den schwedischen Farben Blau und Gelb auf halbmast wehten. Bei einer Gedenkfeier im angrenzenden Park sprach Regierungschef Stefan Löfven. Auch die schwedische Königsfamilie sowie Vertreter des Reichstags nahmen an der Schweigeminute teil.

Von RND/dk/dpa

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