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Deutschland/Welt „Stellenabbau ist nicht das Ziel“
Nachrichten Politik Deutschland/Welt „Stellenabbau ist nicht das Ziel“
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14:45 22.03.2016
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Hannover

Warum wollen Sie mit Münster zusammengehen?

Mit Münster verbindet uns, dass unsere beiden Geschäftsgebiete jeweils etwa die Hälfte von Niedersachsen abdecken. Wenn wir fusionieren, decken wir bis auf ein ganz kleines Gebiet bei Lüneburg, das zur Sparda Hamburg gehört, ganz Niedersachsen und Bremen ab sowie den nördlichen und östlichen Teil von Nordrhein-Westfalen. Es geht also um zwei Nachbarn, die sich sehr gut ergänzen.

Sie erwarten auch wegen der Niedrigzinsphase schwierige Zeiten - was nützt eine Fusion?

Auch uns als größeres Haus mit 4,6 Milliarden Euro Bilanzvolumen gegenüber Münster mit 2,3 Milliarden fällt es leichter, in einer größeren Einheit Synergien zu heben. Es wird Bereiche geben, wo wir dann trotz Größe nicht mehr Mitarbeiter brauchen, etwa im Rechnungs- oder im Meldewesen.

Ist also ein Stellenabbau nach der Fusion geplant?

Von den addierten Stellen auf mehr als 600 wird es sicherlich einen Abbau geben, aber wir planen keinerlei betriebsbedingte Kündigungen. Wir wollen das über natürliche Fluktuation lösen, zumal wir ab 2019 etwa ohnehin aus demografischen Gründen mit sinkenden Mitarbeiterzahlen rechnen müssen.

In welcher Größenordnung erwarten Sie den Stellenabbau?

Das haben wir noch nicht konkret fixiert. Stellenabbau ist nicht das Fusionsziel, aber sowohl Münster als auch wir liegen mit den Personalkosten über dem Verbandsdurchschnitt.

Derzeit liegt die Sparda Hannover mit 20,4 Prozent Eigenkapital über der erwarteten EZB-Quote von 16 Prozent - bleibt das so?

Mit Münster liegen wir zwischen 17,5 und 18 Prozent. Das liegt aber immer noch weit über dem Durchschnitt der meisten Volks- und Raiffeisenbanken.

Von Ihren dann 27 plus 15 Filialen wird aber keine geschlossen?

Nein, das ist nicht geplant.

Wer leitet die fusionierte Sparda?

Mein Kollege, der jetzt 63 ist, würde mit Vollzug der Fusion altersbedingt ausscheiden. Ich werde dann Vorstandsvorsitzender.

Wann ist die Verschmelzung geplant?

Wir planen bislang mit dem 1. Januar 2017.

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