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Der traditionelle Spendenmarkt stagniert nach Ansicht eines Experten seit Jahren .

Der traditionelle Spendenmarkt stagniert nach Ansicht eines Experten seit Jahren . © Bernd Thissen/Symbol

Soziales

Startup-Gründer: Spendenmarkt wird sich radikal ändern

Der milliardenschwere Spendenmarkt in Deutschland wird sich nach Ansicht des Social-Startup-Gründers Till Behnke in den nächsten Jahren radikal ändern. Der traditionelle Spendenmarkt stagniere seit Jahren und werde "weit über die Hälfte von 60-Jährigen aufwärts bedient", sagte Behnke der Nachrichtenagentur dpa.

Berlin. a.

Wolle man junge Menschen erreichen, müsse man umdenken: "Spenden für junge Menschen muss einfach sein, muss in ihren Alltag integrierbar sein. Und das bietet das Internet", erläuterte Behnke, der auch das Entwicklungsministerium berät.

Jüngere Zielgruppen spendeten in der Regel kleinere Summen, entscheiden sich zudem von Projekt zu Projekt. Sie wollten aber dennoch genau wissen, wo ihr Geld wie eingesetzt wird und mit welchem Erfolg. Sie verlangten mehr Transparenz und das möglichst mit wenigen Klicks. "Wir müssen uns im Internet präsentieren. Wir müssen ständig konkret Auskunft geben können, was wir mit welchem Geld unterstützen - und wie wir unsere Verwaltung finanzieren", erklärte Behnke.    

Auf dem Spendenmarkt müssen nach den Worten Behnkes künftig auch im Kleinen Angebot und Nachfrage mit wesentlich weniger Verwaltungsaufwand direkter zusammengebracht werden. "Es geht uns hauptsächlich darum, kleine und mittelgroße soziale Initiativen über das Internet einer größeren Öffentlichkeit zu präsentieren." Für Behnke "ist wichtig, dass es nicht nur das Segment der großen Hilfsorganisationen gibt, sondern als Ergänzung auch die vielen kleinen Initiativen".

dpa


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