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Panzerdivision Hannover

Spezielles Manöver für Afghanistan-Einsatz

Einen Tag nach dem tödlichen Raketenangriff in Afghanistan beginnen 7500 Bundeswehrsoldaten mit einem Manöver, bei dem speziell der Einsatz in dem Land trainiert werden soll.

HANNOVER. Bei einer der größten Militärübungen der vergangenen Jahre erproben Truppen der 1. Panzerdivision in Niedersachsen seit Freitag besonders den Umgang mit Sprengfallen, die Versorgung von Verwundeten und das Verhalten bei Angriffen aus dem Hinterhalt, sagte Oberstleutnant Thomas Poloczek.

Am Donnerstag waren bei einem Angriff vier deutsche Soldaten getötet und fünf schwer verletzt worden. Insgesamt starben seit Beginn des Bundeswehr-Einsatzes in Afghanistan 43 deutsche Soldaten.

Bei dem Manöver werden bis zum 11. Mai 300 Ketten- sowie 1500 Radfahrzeuge eingesetzt. Die 1. Panzerdivision mit Sitz in Hannover übernimmt 2011 die Führung der deutschen Auslandseinsätze. Trainiert wird auf Militärübungsplätzen nördlich von Magdeburg, in Brandenburg, Sachsen-Anhalt und im niedersächsischen Bergen.

Speziell werde der Umgang mit Panzerhaubitzen und dem Schützenpanzer vom Typ Marder trainiert, sagte Poloczek. Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) hatte angesichts der eskalierenden Gewalt im Norden Afghanistans angekündigt, so schnell wie möglich zwei Panzerhaubitzen zur Verfügung zu stellen. Zudem soll die Truppe Panzerabwehrraketen und zusätzliche Marder-Panzern erhalten.


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