Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Deutschland/Welt Spahn will Tabakwerbung weiter einschränken
Nachrichten Politik Deutschland/Welt Spahn will Tabakwerbung weiter einschränken
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
22:06 08.02.2019
Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will Tabakwerbung weiter reduzieren. Quelle: Soeren Stache/dpa
Berlin

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn befürwortet eine stärkere Eindämmung der Werbung für Tabakprodukte. Er unterstütze Vorschläge, die Tabakwerbung weiter einzuschränken, sagte der CDU-Politiker dem Magazin „Der Spiegel“. Ein Fünftel aller neuen Krebserkrankungen lasse sich allein aufs Rauchen zurückführen. Vor allem junge Menschen müssten davon überzeugt werden, „dass Rauchen überhaupt nicht cool, sondern sehr schädlich ist“.

In die lange festgefahrene Debatte um ein Verbot der Tabakwerbung auf Plakatflächen ist Bewegung gekommen. Die Fachpolitiker der Union einigten sich nun darauf, dass die bestehenden Beschränkungen auch auf Außenwerbung ausgeweitet werden sollten. Es solle aber nicht um ein Pauschalverbot gehen. In der vorigen Wahlperiode war ein Anlauf für ein Außenwerbeverbot am Widerstand der Union gescheitert. Das Kabinett stimmte 2016 einem Entwurf zu, ein Gesetz wurde daraus nie.

Mehr zum Thema: Spahn sieht gute Chancen, dass Krebs bald besiegbar ist

Für einen möglichen neuen Anlauf sieht die auch für gesundheitlichen Verbraucherschutz zuständige Ministerin Julia Klöckner (CDU) nun den Bundestag am Zug. Der SPD-Fachpolitiker Rainer Spiering rief wiederum Klöckner auf, den Gesetzentwurf von 2016 unverzüglich neu aufzulegen.

Von RND/dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 00:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die SPD-Chefin ist nicht zu beneiden. Ständig quatscht ihr einer ihrer zehn noch lebenden Amtsvorgänger dazwischen. Wer solche früheren Vorsitzenden hat, braucht keine Feinde mehr, kommentiert Andreas Niesmann.

08.02.2019

Sieben Wochen vor dem geplanten EU-Austritt will London sein Krisenmanagement aufstocken. Ein spezielles Notfall-Kommando soll auf die Folgen eines „No Deal“-Brexits reagieren können. Dafür sucht die Regierung auch Unterstützung aus der Bevölkerung.

08.02.2019

Die Liebesschwüre und Freundschaftsgesten zwischen Frankreich und Deutschland muten plötzlich schal an. Der Konflikt um die Gaspipeline Nord Stream 2 hat gezeigt: Da stimmt was nicht im deutsch-französischen Verhältnis, kommentiert Marina Kormbaki.

08.02.2019