Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Deutschland/Welt Software-Durcheinander verursacht Asylkrise im Amt
Nachrichten Politik Deutschland/Welt Software-Durcheinander verursacht Asylkrise im Amt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
08:38 23.08.2015
Meldebescheinigung für Asylsuchende: Die hohen Flüchtlingszahlen machen auch einen immensen bürokratischen Aufwand nötig. Quelle: Daniel Karmann
Anzeige
München/Berlin

h.

Die Folge sind ungezählte Arbeitsstunden. "Eine entsprechende Schnittstelle zur elektronischen Datenübermittlung existiert derzeit nicht", sagte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums. Bayern will das Computerproblem in Berlin zum Thema machen. "Das ist alles nicht miteinander kompatibel", sagte Innenminister Joachim Herrmann (CSU). Auch die Hilfsorganisation Pro Asyl ist unzufrieden: "Da wäre extrem viel Luft, den Verwaltungsaufwand zu reduzieren", sagte der Vizevorsitzende Hubert Heinhold.

Dem Bundesinnenministerium ist das Problem bewusst. Laut Sprecher ist eine "umfangreiche Machbarkeitsstudie" in Arbeit - zur "Optimierung der Kommunikation im behördenübergreifenden Gesamtprozess Asyl".

Das BMI hat seinerseits einen Wunsch: Die Länder sollen Flüchtlinge in der Erstaufnahme unterbringen, bis der Asylantrag gestellt ist. Sind die Flüchtlinge erst einmal landesweit verteilt, entstehe beim Bundesamt "ein erheblicher zusätzlicher Aufwand für die Ladung des Asylbewerbers", erklärte der Sprecher.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 00:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Düsseldorf (dpa) - Deutschland muss sich nach Einschätzung von Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) auf viele dauerhaft bleibende Kriegsflüchtlinge einstellen.

23.08.2015

Hunderte Migranten durchbrechen den Stacheldraht an der Grenze zwischen Griechenland und Mazedonien. Tausende Flüchtlinge geraten im Mittelmeer in Seenot. Angesichts der Dramen wird der Ton im europäischen Flüchtlingsstreit schärfer.

22.08.2015

Angesichts des Anstiegs der Zahl der Verkehrstoten fordert die Deutsche Verkehrswacht eine Null-Promille-Grenze im Straßenverkehr. Wer sich ans Steuer setze, dürfe keinen Alkohol getrunken haben, sagte deren Präsident Kurt Bodewig am Samstag dem Deutschlandradio Kultur.

22.08.2015
Anzeige