Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Deutschland/Welt Slowenien erwägt Grenzzaun gegen Flüchtlinge
Nachrichten Politik Deutschland/Welt Slowenien erwägt Grenzzaun gegen Flüchtlinge
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:37 07.11.2015
Begleitet vom Polizisten werden Flüchtlinge in Slowenien zur österreichischen Grenze gebracht. Quelle: Gyorgy Varga
Anzeige
Ljubljana

Zu den möglichen Grenzschutzmaßnahmen gehöre ein Zaun, "wenn nötig", eine erhöhte Polizeipräsenz oder gar das Militär, sagte Premierminister Miro Cerar in einem Interview mit der Tageszeitung "Vecer". Mit seinen zwei Millionen Einwohnern ist Slowenien das kleinste Land auf der Balkanroute. Täglich reisen im Schnitt rund 7000 Menschen in das Transitland ein.

"In den nächsten zehn Tagen könnten bis zu 100 000 Flüchtlinge kommen. Das können wir nicht stemmen", sagte Cerar. "Zum jetzigen Zeitpunkt gilt die erste Verantwortung unseren eigenen Bürgern." Slowenien wurde eine Station auf der Balkanroute, nachdem Ungarn am 17. Oktober seine Grenze zu Kroatien geschlossen hatte. Seitdem sind mehr als 157 000 Flüchtlinge in Slowenien registriert worden. 5600 erreichten das Land am Freitag, wie die Nachrichtenagentur STA unter Berufung auf die Polizei mitteilte.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

FDP-Chef Christian Lindner hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zu einem Appell an Flüchtlinge aufgefordert, nicht mehr nach Deutschland zu kommen. Merkel solle dem schwedischen Beispiel folgen und öffentlich einräumen, "dass wir mit den Zahlen überfordert sind, und die Menschen bitten, sich nicht auf den Weg zu machen", sagte Linder der Zeitung "Die Welt".

07.11.2015

Nach einem Schluss-Spurt im Wahlkampf haben die Parteien in Myanmar einen Tag vor den historischen Wahlen Ruhetag. Am Sonntag können gut 30 Millionen Wähler ein neues Parlament wählen.

07.11.2015

Syrer sind die größte Flüchtlingsgruppe in Deutschland. Für sie galten bislang großzügige Regelungen. Aber nach dem Willen von Innenminister de Maizière soll sich das nun ändern.

06.11.2015
Anzeige