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In dieser Getränkedose steckte angeblich der Sprengsatz, der den Airbus zum Absturz brachte.© Screenshot

Terror

Sinai-Absturz: Holte diese Bombe den Airbus vom Himmel?

Die Dschihadistenorganisation Islamischer Staat (IS) hat Details zu ihrem Anschlag auf eine russische Passagiermaschine Ende Oktober in Ägypten veröffentlicht. 

Scharm el Scheich. Im IS-Online-Propagandamagazin "Dabik" wurden am Mittwoch Fotos des mutmaßlichen Sprengsatzes gezeigt, der den Airbus am 31. Oktober über dem Sinai zum Absturz gebracht habe. Er war demnach offenbar in einer Getränkedose versteckt.

Auch Pässe, die den Angaben zufolge bei dem Attentat getöteten Passagieren gehörten und am Absturzort aufgelesen wurden, wurden gezeigt.

Die Bombenexplosion hatte die russische Maschine kurz nach ihrem Start aus dem ägyptischen Badeort Scharm el Scheich zum Absturz gebracht. Alle 224 Insassen starben. Laut "Dabik" hatte der IS zunächst geplant, ein Flugzeug aus einem Land der US-geführten Koalition anzugreifen, die in Syrien und im Irak gegen die Dschihadistenorganisation kämpft.

Die Entscheidung, stattdessen ein russisches Flugzeug zum Absturz zu bringen, sei gefallen, nachdem Russland Ende September mit Luftangriffen in Syrien begonnen habe. Dazu sei die Entdeckung genutzt worden, wie die Sicherheitskontrollen an einem ägyptischen Flughafen umgangen werden können.

Russland hatte den Absturz erst am Dienstag offiziell als Anschlag eingestuft, Großbritannien und die USA waren davon schon deutlich früher ausgegangen. Der russische Staatschef Wladimir Putin kündigte Rache an, die Hintermänner würden bestraft. Für die Ergreifung der Täter setzte Moskau eine Belohnung von 50 Millionen Dollar (47 Millionen Euro) aus. Zugleich kündigte Putin an, die russischen Luftangriffe in Syrien auszuweiten. afp


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