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Deutschland/Welt Selbstmordattentäter tötet in Pakistan 27 Menschen
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16:09 15.12.2009
Verwandte trauern um ein Opfer des Selbstmordanschlags in Pakistan. Quelle: AFP
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Islamabad. Laut Polizei sprengte sich ein Selbstmordattentäter mit seinem Auto in die Luft. Die Attacke in der Kleinstadt Dera Ghazi Khan, 500 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Islamabad, reihte sich in eine blutige Anschlagsserie ein, die das Land seit mehr als zwei Jahren in Atem hält.

Der Verwaltungschef des Stadt, Hassan Iqbal, sprach im pakistanischen Fernsehsender Geo von einem „Terrorangriff“. Der Attentäter habe sein mit Sprengstoff beladenes Auto in den Eingangsbereich des Marktes gerammt, die Explosion habe einen zweieinhalb Meter tiefen Krater gerissen. Mehrere Menschen seien noch unter den Trümmern eingeschlossen, die Zahl der Opfer könnte steigen.

Durch die Explosion wurden nach Angaben der Behörden mehrere Geschäfte zerstört, auch eine Moschee und das Haus eines Beraters der Provinzregierung von Punjab seien beschädigt worden. Das unzureichend ausgestattete Krankenhaus der Kleinstadt sei mit der Versorgung der Opfer überfordert gewesen. Schwerverletzte seien mit einem Hubschrauber in das Krankenhaus der Stadt Multan geflogen worden.

Seit dem Sommer 2007 sind in Pakistan fast 2700 Menschen durch Anschläge ums Leben gekommen, die zumeist der pakistanische Taliban-Organisation Tehreek-e-Taliban (TTP) zugeschrieben werden. Nachdem die pakistanische Armee Mitte Oktober eine Großoffensive gegen die radikalislamischen Rebellen in den an Afghanistan grenzenden Stammesgebieten gestartet hatte, verschärften die Aufständischen ihre zumeist von Selbstmordattentätern ausgeführten Attacken. Erst in der vergangenen Woche waren bei vier Anschlägen im Osten des Landes binnen 24 Stunden mindestens 66 Menschen ums Leben gekommen.

AFP

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