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Deutschland/Welt Schülerzahlen in Deutschland sinken weiter
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12:44 16.03.2010
Im Westen ging die Zahl der Schüler kaum (um 0,2 Prozent) zurück, im Osten aber um 7,9 Prozent. Quelle: Christian Burkert
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Seit dem Jahr 2000 sinkt die Zahl der Schüler stetig, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte. Derzeit gehen 11,7 Millionen Jungen und Mädchen in Deutschland zur Schule.

8,9 Millionen Schüler besuchen im laufenden Schuljahr 2009/2010 eine allgemeinbildende Schule, 2,8 Millionen eine berufliche Schule. Darunter sind wiederum 1,9 Lehrlinge, die neben ihrer Ausbildung in Betrieb, Bank und Büro an Berufsschulen unterrichtet werden. Sowohl in den allgemeinbildenden als auch in den beruflichen Schulen beträgt das Minus bei der Schülerzahl gegenüber dem Vorjahr 1,3 Prozent.

Weniger Schüler zählen alle Bundesländer, der Rückgang fällt aber unterschiedlich aus: In den Grund-, Gesamt-, Haupt-, Realschulen und Gymnasien in westdeutschen Ländern sank die Zahl der Schüler um 1,4 Prozent, in den ostdeutschen Bundesländern und Berlin nur um 0,8 Prozent. In den beruflichen Schulen war es umgekehrt: Im Westen ging die Zahl kaum (um 0,2 Prozent) zurück, im Osten aber um 7,9 Prozent.

Am stärksten fiel das Gesamtminus bei den Schülerzahlen in Mecklenburg-Vorpommern (minus 4,2 Prozent), dem Saarland und Sachsen- Anhalt (beide minus 3,7 Prozent) aus. Ursache waren in den ostdeutschen Ländern die starken Geburtenrückgänge nach der Wiedervereinigung 1990. Im Saarland spielte die Umstellung auf die verkürzte Gymnasialzeit eine Rolle. In den einzelnen Bundesländern gab es auch deutliche Unterschiede beim Anteil der beruflichen Schulen: Die Spanne reicht von 22,0 Prozent in Bayern bis zu 31,1 Prozent in Sachsen.

dpa

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