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Deutschland/Welt Schäuble warnt Wähler vor Wechsel zur Anti-Euro-Partei AfD
Nachrichten Politik Deutschland/Welt Schäuble warnt Wähler vor Wechsel zur Anti-Euro-Partei AfD
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11:26 21.04.2013
Wolfgang Schäuble und Angela Merkel im Bundestag. Schäuble warnt die Unionswähler, für die neue Anti-Euro-Partei Alternative für Deutschland zu stimmen. Quelle: Wolfgang Kumm/Archiv
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"Jede Stimme, die wir am Ende bei der Bundestagswahl nicht bekommen, kann die sein, die CDU, CSU und FDP zur Mehrheit fehlt", sagte Schäuble der "Wirtschaftswoche". "Jeder muss sich selbst fragen: Will ich, dass eine andere Regierung gewählt wird?" Schäuble räumte aber ein, dass die AfD ein "Ausdruck von Sorgen und Bedenken von Bürgern" sei. "Diese Besorgnisse müssen wir ernst nehmen."

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Johannes Kahrs stufte einen Parlamentseinzug der Euro-kritischen Partei als möglich ein, solange sie nicht in eine rechtsradikale Richtung abdriftet. "Acht bis zehn Prozent sind drin", sagte Kahrs, dessen Partei dann rechnerisch doch noch Chancen auf eine Mehrheit hätte, dem "Focus". Dem Magazin zufolge stieg die Partei nach einer Umfrage des Insa-Instituts innerhalb einer Woche um einen Punkt auf vier Prozent.

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) sieht keine Gefahr, dass die AfD durch Rechtsradikale unterwandert wird. Er glaube nicht, "dass die Neonazis dort zum Zuge kommen", sagte Friedrich der "Bild am Sonntag". "Sollte hier ein wirkliches Problem entstehen, müssten sich die zuständigen Behörden damit befassen."

AfD-Chef Bernd Lucke hat bereits einen klaren Trennungsstrich zur NPD gezogen und Ausschlussverfahren gegen Mitglieder mit "NPD-Ansichten" angekündigt.

dpa

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