Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Deutschland/Welt Schäuble hofft auf Kehrtwende beim Brexit
Nachrichten Politik Deutschland/Welt Schäuble hofft auf Kehrtwende beim Brexit
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:21 30.03.2018
Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble. Quelle: dpa
Anzeige
Berlin

Nach der Massenausweisung russischer Diplomaten in der Skripal-Affäre hofft Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble auf ein Brexit-Umdenken in Großbritannien. „Ich habe durchaus noch Hoffnung, dass die Briten in der EU bleiben“, sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Nach dem Giftanschlag auf den russischen Ex-Spion Sergej Skripal hätten die Briten gesehen, „wie gut es ist, wenn man in der Welt nicht alleine ist“. Sie würden viel Solidarität erfahren und erkennen, dass „Europa funktioniert“.

Der frühere Doppelagent Skripal und seine Tochter Yulia waren am 4. März in dem englischen Städtchen Salisbury bewusstlos aufgefunden worden. Nach Londoner Angaben wurden sie mit dem in der Sowjetunion entwickelten chemischen Kampfstoff Nowitschok vergiftet. Der Fall löste eine tiefe diplomatische Krise zwischen Ost und West aus. Weltweit wiesen inzwischen 27 Staaten rund 140 russische Diplomaten aus, darunter auch Deutschland, Frankreich und die USA.

Von dpa/RND

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 00:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Der französische Präsident will einen Dialog zwischen den kurdisch geführten Syrischen Demokratischen Kräften und der Türkei herstellen. Das türkische Militär geht gegen die Rebellen massiv im Norden Syriens vor.

30.03.2018

Olaf Scholz lehnt eine grundlegende Hartz IV-Reform ab. Dafür hat er sich nun die Kritik mancher Genossen eingehandelt. Der Berliner SPD-Fraktionschef will eine offene Debatte. Scholz sei gut beraten, die Diskussion nicht abzuwürgen, sondern laufen zu lassen.

30.03.2018

Die Vereinigten Staaten reagieren empört auf die Ausweisung ihrer Diplomaten aus Russland. Diese Maßnahme sei nicht gerechtfertigt, sagte die Sprecherin des US-Außenministeriums, Heather Nauert. Russland habe wohl kein Interesse daran, die Beziehungen wieder zu verbessern.

30.03.2018
Anzeige