Navigation:
«Stationierungsentscheidungen und Militär-Operationen schaukeln sich wechselseitig hoch. Das ist gefährlich», Der Russlandbeauftragte der Bundesregierung, Gernot Erler (SPD) warnt vor einer Eskalationsspirale zwischen Nato und Russland. Foto: Franziska Kraufmann/Archiv

«Stationierungsentscheidungen und Militär-Operationen schaukeln sich wechselseitig hoch. Das ist gefährlich», Der Russlandbeauftragte der Bundesregierung, Gernot Erler (SPD) warnt vor einer Eskalationsspirale zwischen Nato und Russland. Foto: Franziska Kraufmann/Archiv

Verteidigung

Russlandbeauftragter warnt vor Eskalation "bis hin zu Krieg"

Der Russlandbeauftragte der Bundesregierung, Gernot Erler (SPD), hat vor einer Eskalationsspirale zwischen Nato und Russland "bis hin zu Krieg" gewarnt. In einem Gespräch mit der "Passauer Neuen Presse" verteidigte der SPD-Politiker die kritischen Aussagen von Außenminister Frank-Walter Steinmeier zur Russland-Politik der Nato.

Berlin/Passau. "Stationierungsentscheidungen und Militär-Operationen schaukeln sich wechselseitig hoch. Das ist gefährlich", sagte er. "Es ist gut, dass Außenminister Steinmeier darauf hinweist. Der Aufschrei zeigt, dass er da einen Punkt getroffen hat." Erler forderte, die Eskalation zu stoppen: "Genau aus solchen Entwicklungen heraus entstehen unkontrollierte Situationen bis hin zum Krieg."

Zwar rechtfertige das Vorgehen Moskaus in der Ukraine eine Reaktion der Nato. "Aber wir befinden uns in einer Spirale. So kann es nicht weitergehen. Wir brauchen ein Stoppsignal, bevor es zu spät ist." Steinmeier hatte mit seiner Kritik am "Säbelrasseln" der Nato gegenüber Russland für Verärgerung beim Koalitionspartner Union gesorgt. Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg wies Kritik an der Aufrüstung der Allianz im Osten zurück.

dpa


Bildergalerien Alle Galerien
Anzeige
Was halten Sie von einem Rauchverbot im Auto?

Alles über Hannover 96

Spielberichte, Hintergründe, Analysen - lesen Sie hier alles über Hannover 96.

Bilder des Tages

../dpa-InfoLine_rs-images/large/urn-newsml-dpa-com-20090101-140912-99-04060_large_4_3.jpg

Waschtag: Ein niederländischer Kavallerist wäscht zum «Prinsjesdag» den Schweif seines Pferdes. Foto: Martijn Beekman

zur Galerie