Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Deutschland/Welt Reaktor Garching nach Strahlenalarm zeitweise abgeschaltet
Nachrichten Politik Deutschland/Welt Reaktor Garching nach Strahlenalarm zeitweise abgeschaltet
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:01 21.12.2012
Der Garchinger Forschungsreaktor FRM II ist wegen leicht erhöhter radioaktiver Werte zeitweise abgeschaltet worden. Quelle: Marc Müller/Archiv
Anzeige
Garching

Das bestätigte eine Sprecherin der Forschungseinrichtung der Technischen Universität München (TUM) am Freitag entsprechende Berichte von Medien und Umweltschützern. Die Werte, die an Abluftfiltern gemessen wurden, seien um etwa 50 Prozent gegenüber dem üblichen Betrieb erhöht gewesen.

"Wir haben keine Grenzwerte überschritten", betonte die TUM-Sprecherin. Es habe keine Gesundheitsgefahr bestanden. Grund für die auffälligen Werte sei eine Änderung bei Reinigungsvorgängen innerhalb des Reaktors gewesen. Diese Abläufe seien inzwischen geändert worden, so dass keine weiteren erhöhten Werte zu erwarten seien. Am 6. Dezember sei der Reaktor wieder angefahren worden.

In Garching werden unter anderem für medizinische Zwecke Radioisotope zur Tumordiagnose hergestellt.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 00:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy hat zum Beginn eines Gipfeltreffens mit Russlands Präsidenten Wladimir Putin mehr demokratische Rechte für die russischen Bürger angemahnt.

21.12.2012

Der Bund kommt in diesem Jahr dank des lange anhaltenden Steuerbooms mit weniger neuen Schulden aus als bisher erwartet. Die Nettokreditaufnahme wird 2012 unterhalb von 25 Milliarden Euro liegen, wie aus dem Monatsbericht des Finanzministeriums hervorgeht.

21.12.2012

Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) hat dazu aufgerufen, auch beim Kauf der letzten Weihnachtsgeschenke auf deren Herkunft zu achten."Gerade vor Weihnachten sollte man sich überlegen, wie Produkte hergestellt werden und ob andere Menschen dabei ausgebeutet werden", sagte Niebel in einem Gespräch mit der dpa.

21.12.2012
Anzeige