Navigation:
Volle Übernahme der Lohnkosten statt Hartz IV - so will die Bundesanstalt für Arbeit Langzeitarbeitslosen wieder eine Beschäftigung verschaffen.

Volle Übernahme der Lohnkosten statt Hartz IV - so will die Bundesanstalt für Arbeit Langzeitarbeitslosen wieder eine Beschäftigung verschaffen. © Oliver Berg/Archiv

Arbeitsmarkt

Projekt: Volle Übernahme der Lohnkosten für Langzeitarbeitslose

Berlin/Leipzig (dpa) - Zum Abbau der Langzeitarbeitslosigkeit startet die Bundesagentur für Arbeit (BA) ein neues Pilotprojekt: Für maximal drei Jahre werden die Lohnkosten für die Betroffenen voll übernommen.

Eine Sprecherin bestätigte einen entsprechenden Bericht der "Leipziger Volkszeitung". Ziel der Aktion unter dem Motto "Perspektiven in Betrieben" ist eine dauerhafte Anstellung.

"Uns geht es insbesondere um Arbeitslose, die zwei Jahre und länger ohne Beschäftigung sind, keinen Berufsabschluss und gesundheitliche Einschränkungen haben – und älter als 35 Jahre sind", sagte Bundesagentur-Vize Heinrich Alt dem Blatt. Nach Schätzungen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung trifft das bundesweit auf rund 50 000 Langzeitarbeitslose zu. Erreicht werden sollen Erwerbslose, die laut Alt "auf normalen Wege keine Chance auf eine Stelle in Wirtschaftsunternehmen haben".

Sollten nach Ende der Förderung die Betriebe die Betroffenen nicht dauerhaft übernehmen, sei eine dauerhafte Erwerbsminderung zu prüfen. "Wir müssen dann sehen, ob diese Menschen überhaupt als arbeitsfähig anzusehen sind oder eventuell aus dem Arbeitsleben ausscheiden und in Rente gehen." Ziel sei aber deren unbefristete Beschäftigung.

dpa


Bildergalerien Alle Galerien
Anzeige
Was halten Sie von den Obike-Leihfahrrädern in Hannovers City?

Alles über Hannover 96

Spielberichte, Hintergründe, Analysen - lesen Sie hier alles über Hannover 96.

Bilder des Tages

../dpa-InfoLine_rs-images/large/urn-newsml-dpa-com-20090101-140912-99-04060_large_4_3.jpg

Waschtag: Ein niederländischer Kavallerist wäscht zum «Prinsjesdag» den Schweif seines Pferdes. Foto: Martijn Beekman

zur Galerie