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Deutschland/Welt Präsidentschaftsbewerber Trump bei Republikanern vorn
Nachrichten Politik Deutschland/Welt Präsidentschaftsbewerber Trump bei Republikanern vorn
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19:36 21.07.2015
Der Milliardär und US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump spricht in Chicago. Quelle: Tannen Maury/Archiv
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Nach einer Befragung im Auftrag der "Washington Post" und des Senders ABC News äußerten 24 Prozent Unterstützung für Trump und 12 Prozent für den einstigen Spitzenreiter Jeb Bush.

An zweiter Stelle lag der Gouverneur des Bundesstaates Wisconsin, Scott Walker, mit 13 Prozent. Befragt wurden potenzielle republikanische oder parteilose Wähler.

In den USA wird im November 2016 ein neuer Präsident gewählt. Am Dienstag stieg Ohios Gouverneur John Kasich ebenfalls ins Rennen ein, womit sich die Zahl der offiziell kandidierenden Republikaner auf 16 erhöht hat. Kasich erklärte, Arbeitsplätze zu schaffen habe für ihn Priorität. "Wir müssen die Wirtschaft Amerikas wieder aufbauen", sagte Kasich in Columbus.

Trump hat mit stark umstrittenen, negativen Äußerungen über Mexikaner Schlagzeilen gemacht. In der vergangenen Woche sprach der Geschäftsmann und TV-Star dann dem prominenten Senator und Vietnamkriegs-Veteranen John McCain ab, ein Kriegsheld zu sein. McCain war als Kampfflieger abgeschossen, gefangen genommen und wiederholt von den Nordvietnamesen gefoltert worden. Der Kommentar Trumps löste sowohl bei den Konservativen als auch bei Demokraten Entrüstung aus, mehrere Politiker fordern eine Entschuldigung Trumps.

Die Kommentare haben unterdessen Auswirkungen auf seine Geschäfte. Wegen der fremdenfeindlichen Kommentare haben der spanischsprachige Fernsehsender Univision und der TV-Sender NBC ihre Zusammenarbeit mit Trump beendet. So sollen die Wahlen zur Miss USA und Miss Universe, die Trump produziert, künftig nicht mehr bei NBC ausgestrahlt werden.

Auch New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio kündigte an, dass die Metropole von Geschäften mit Trump in Zukunft absehen werde. Bestehende Verträge könnten aber nicht aufgelöst werden, sagte de Blasio nach einem CNN-Bericht.

dpa

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