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Deutschland/Welt Parteien zwischen Zuversicht und Attacke
Nachrichten Politik Deutschland/Welt Parteien zwischen Zuversicht und Attacke
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00:15 20.01.2013
Mit Unterstützung: Stephan Weil bekam Zuspruch von Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (Hintergrund). Quelle: Rainer Droese
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Hannover

Dort machten auch Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Bundestagsfraktionschef Frank-Walter Steinmeier noch einmal Stimmung für Spitzenkandidat Stephan Weil.

SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles hatte zuvor eingeräumt, dass die Querelen um den Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück im Wahlkampf nicht hilfreich gewesen seien. Allerdings gehe sie davon aus, dass bei der Landtagswahl auch landesspezifische Themen den Ausschlag geben werden.

Ohne Unterstützung des Baden-Württembergs Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann mussten die Grünen ihren Wahlkampfendspurt einläuten. Krankheitsbedingt habe dieser gestern Abend absagen müssen, sagte eine Parteisprecherin in Hannover. Stattdessen sollte die nordrhein-westfälische Schulministerin Löhrmann in Hannover sprechen.

Auch bei den Linken ist das Zittern groß: Sie liegt in den Umfragen derzeit nur bei drei Prozent. Bundestagsfraktionschef Gregor Gysi zeigte sich dennoch bei einem Besuch in Braunschweig zuversichtlich, dass seine Partei am Wahlabend fünf Prozent oder mehr erreichen werde. Für aufsehen sorgte der Wirtschaftsexperte der Linken Michael Schlecht, der in Berlin die Bundesregierung scharf angriff: Bundesregierung, SPD und Grüne trieben mit ihrem Euro-Rettungskurs Menschen in südeuropäischen Krisenländern in den Tod.

„Insofern zieht die deutsche Politik mittlerweile eine breite Blutspur mindestens durch Südeuropa. Und das ist ein Skandal“, sagte Schlecht. Zuvor hatte bereits Ex-Linke-Chef Oskar Lafontaine in einem Interview behauptet, SPD und Grüne seien für Suizide in Südeuropa mitverantwortlich.

Die Linken sitzen erst seit 2008 im Landtag in Niedersachsen, damals kamen sie auf 7,1 Prozent der Stimmen. Mit einem Programm, das unter anderem zehn Euro Mindestlohn, 1000 Euro Mindestrente, 75 Prozent Reichensteuer und einen Hartz-IV-Satz von 500 Euro vorsieht, will die Partei am kommenden Sonntag bei den Wählern punkten.

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