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US-Innenminister Ken Salazar zieht sich ins Privatleben zurück.

US-Innenminister Ken Salazar zieht sich ins Privatleben zurück. © Jim Lo Scalzo

Regierung

Obamas Innenminister Ken Salazar hört auf

Der Umbau im Kabinett von US-Präsident Barack Obama nimmt immer größere Ausmaße an. Auch Innenminister Ken Salazar wird sich mit Beginn von Obamas zweiter Amtszeit aus der Regierung zurückziehen.

Washington. Der 57-Jährige wolle zunächst als Privatier auf seiner Ranch im US-Bundesstaat Colorado leben, teilte das Weiße Haus am Mittwoch mit.

Obama lobte den ehemaligen Senator für seine "harte Arbeit". Salazar habe sich besonders für den Schutz der Landgebiete, Gewässer und Tierwelt eingesetzt. Viel getan habe der Innenminister zudem für die weitere Etablierung alternativer Energiequellen. Zudem war er einer der Hauptverantwortlichen im Kampf gegen die verheerende Ölpest im Golf von Mexiko vor fast drei Jahren. Auf seine Initiative hin wurde die Aufsicht über die Ölförderer komplett umgebaut und verschärft.

Durch Salazars Weggang muss Obama in den kommenden Wochen mittlerweile ein halbes Dutzend Posten im Kabinett neu besetzen - und weitere Abgänge sind nach US-Medienberichten nicht ausgeschlossen. Es gilt als allerdings als üblich, dass ein Präsident zur zweiten Amtszeit seine Mannschaft neu aufbaut.

Zum Finanzminister als Nachfolger von Timothy Geithner will Obama seinen Stabschef Jacob Lew machen. Als dessen aussichtsreichsten Nachfolger wurde am Donnerstag der bisherige außenpolitische Sicherheitsberater Denis McDonough genannt.

Zuvor schon hatte Obama den demokratischen Senator John Kerry als Ersatz für Außenministerin Hillary Clinton und den republikanischen Ex-Senator Chuck Hagel als Nachfolger für Verteidigungsminister Leon Panetta nominiert. Alle seine Kandidaten für Kabinettsposten müssen noch vom US-Senat bestätigt werden. Die Anhörung über Kerry wurde für den 24. Januar angesetzt und die für Hagel am 31. Januar.

Unbesetzt sind etwa noch die Posten bei der Umweltbehörde EPA und im Arbeitsministerium. Spekuliert wird zudem, dass Energieminister Steven Chu in Kürze die Regierung verlässt.

dpa


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