Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Deutschland/Welt Obama setzt auf Opferfamilien im Bemühen um schärferes Waffenrecht
Nachrichten Politik Deutschland/Welt Obama setzt auf Opferfamilien im Bemühen um schärferes Waffenrecht
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
08:05 09.04.2013
Barack Obama spricht sich für eine Verschärfung des US-Waffenrechts aus. Quelle: Dominick Reuter/Archiv
Anzeige
Hartford

n. Im Anschluss an seine Rede nahm er ein Dutzend Angehörige der Opferfamilien in der Präsidentenmaschine "Air Force One" mit nach Washington, damit sie dort Überzeugungsarbeit für schärfere Waffengesetze leisten können.

Obama setzt sich für ein landesweites Verbot sogenannter Sturmgewehre und anderer halbautomatischer Waffen ein. Allerdings stößt er dabei im US-Kongress auf erbitterten Widerstand, vor allem seitens der oppositionellen Republikaner, aber auch aus Reihen seiner demokratischen Partei. Die Pläne des Weißen Hauses wurden in den Gesetzentwürfen auf Betreiben der mächtigen Waffenlobby immer weiter verwässert.

Der Bundesstaat Connecticut hatte in der vergangenen Woche eines der schärfsten Waffengesetze in den USA verabschiedet. So wurde der Verkauf von Magazinen für besonders viele Patronen verboten, das Verkaufsverbot für Sturmgewehre ausgeweitet und die Überprüfungen von Waffenkäufern verschärft. "Ihr habt geholfen, dass das passiert ist", sagte Obama vor rund 3000 Zuhörern in der Universität Hartford. "Eure Stimme, eure Entschlossenheit haben dafür gesorgt." Connecticut habe den Weg aufgezeigt. "Nun ist es an der Zeit, dass der Kongress das gleiche tut."

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 00:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Mit nur 7000 Stimmen Vorsprung hat Montenegros Präsident Filip Vujanovic nach offiziellen Angaben die Wahl am Sonntag gewonnen. Vujanovic habe 51,2 Prozent der Stimmen erhalten, teilte die Wahlkommission in Podgorica am Montagabend mit.

08.04.2013

Margaret Thatcher, eine der weltweit führenden politischen Persönlichkeiten der 1980er Jahre, ist tot. Die ehemalige britische Premierministerin starb am Montag in London im Alter von 87 Jahren an einem Schlaganfall, wie ihre Kinder Mark und Carol mitteilen ließen.

08.04.2013

US-Außenminister John Kerry erwartet in den kommenden Monaten Fortschritte beim Nahost-Friedensprozess. "Wir wissen alle, dass es nicht leicht ist, aber es ist möglich", sagte Kerry am Montag bei einem Treffen mit Staatspräsident Schimon Peres in Jerusalem.

08.04.2013
Anzeige