Navigation:
Es wird eng für Barack Obama. Sein Widersacher Mitt Romney holt auf. Jetzt kommt es auf die zweite TV-Debatte an - noch ein Flop wäre verheerend für den Präsidenten.

Es wird eng für Barack Obama. Sein Widersacher Mitt Romney holt auf. Jetzt kommt es auf die zweite TV-Debatte an - noch ein Flop wäre verheerend für den Präsidenten. © Tannen Maury

Wahlen

Obama muss bei zweiter TV-Debatte aufholen

Drei Wochen vor der US-Präsidentenwahl will Amtsinhaber Barack Obama die zweite TV-Debatte zur Aufholjagd nutzen. An diesem Dienstag (0300 Mittwoch MESZ) trifft er abermals auf seinen republikanischen Herausforderer Mitt Romney.

Washington. Aus der ersten Debatte vor 14 Tagen ging Romney überraschend als Sieger hervor. Diesmal hat Obama versprochen: Er wird stärker angreifen. Das Rededuell verspricht lebhaft zu werden.

Allerdings ergab eine neue Umfrage, dass sein schwacher Auftritt bei der ersten Debatte Obama nicht geschadet hat. Nach einer Studie der "Washington Post" und des TV-Senders ABC würden 49 Prozent der Amerikaner, die am 6. November wahrscheinlich zur Wahl gehen, für Obama stimmen, lediglich 46 Prozent für Romney. Andere Umfragen hatten zuvor allerdings ergeben, dass Obamas Werte nach der Debatte einbrachen.

"Ich war wohl zu höflich" - mit diesen Worten hatte Obama seinen Flop bei der ersten Debattenrunde erklärt. Politischen Beobachtern sowie Millionen Amerikanern war der schwache Auftritt des Präsidenten dennoch ein Rätsel.

Beide Kontrahenten zogen sich bereits am Wochenende weitgehend zurück, um für die Redeschlacht am Dienstag zu üben. Diesmal handelt es sich um eine "Town Hall Debate", eine Art Bürgerversammlung. Die Fragen stellen die Zuschauer. Themen sind sowohl Innen- als auch Außenpolitik. Dennoch gilt es als sicher, dass die hohe Arbeitslosigkeit und die schwache US-Konjunktur im Mittelpunkt stehen.

Ort des Duells ist die Hofstra University in Hempstead im Bundesstaat New York. Bei den Zuschauern handelt es sich um unentschiedene Wähler, die vom renommierten Umfrage-Institut Gallup ausgewählt wurden. Beide Kontrahenten haben zunächst jeweils zwei Minuten Zeit zur Antwort. Danach soll es einen direkten Austausch zwischen Obama und Romney geben.

Insider meinen, Obama müsse seinen Gegner zwar härter als beim ersten Treffen angreifen, dürfe als Präsident aber keinesfalls einen aggressiven Eindruck machen. Die dritte und letzte Debatte findet am 22. Oktober (Ortszeit) in Florida statt.

dpa


Bildergalerien Alle Galerien
Anzeige
Was ist Ihre Wunschkoalition für Niedersachsen?

Alles über Hannover 96

Spielberichte, Hintergründe, Analysen - lesen Sie hier alles über Hannover 96.

Bilder des Tages

../dpa-InfoLine_rs-images/large/urn-newsml-dpa-com-20090101-140912-99-04060_large_4_3.jpg

Waschtag: Ein niederländischer Kavallerist wäscht zum «Prinsjesdag» den Schweif seines Pferdes. Foto: Martijn Beekman

zur Galerie