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«IS-Anführer können sich nicht verstecken und unsere Botschaft ist einfach: Du bist als nächster dran», US-Präsident Barack Obama droht den Schlüsselfiguren der Terrormiliz IS. In diesem Jahr haben die USA nach eigenen Angaben bereits acht Mitglieder der IS-Führung getötet.

«IS-Anführer können sich nicht verstecken und unsere Botschaft ist einfach: Du bist als nächster dran», US-Präsident Barack Obama droht den Schlüsselfiguren der Terrormiliz IS. In diesem Jahr haben die USA nach eigenen Angaben bereits acht Mitglieder der IS-Führung getötet. © Olivier Douliery

Konflikte

Obama an IS-Führung: Ihr seid als nächste dran

Die USA wollen den Kampf gegen die Terrormiliz IS verschärfen. Obama erwartet von den ausländischen Verbündeten noch mehr Einsatz. Auch von Spezialkräften innerhalb Syriens ist nun die Rede.

Washington. Die USA haben nach den Worten von US-Präsident Barack Obama beim Kampf gegen den Islamischen Staat verstärkt die Führung der Terrormiliz im Visier. "IS-Anführer können sich nicht verstecken und unsere Botschaft ist einfach: Du bist als nächster dran", sagte Obama.

Der US-Präsident nannte konkret acht Mitglieder der IS-Führung, die bereits in diesem Jahr beim Einsatz gegen die Terrormiliz ums Leben gekommen seien. Darunter seien unter anderem die Nummer Zwei der IS-Führung, der Kopf der IS-Führung in Libyen sowie führende Kräfte der Finanzverwaltung der Miliz. Auch der durch IS-Videos bekanntgewordene berüchtigter Henker "Dschihadi John" war darunter.

Der US-Präsident war zusammen mit dem Nationalen Sicherheitsrat ins Pentagon gekommen, um die Einschätzung von Militärexperten zum Fortschritt des Einsatzes gegen die IS zu hören. Die USA wollen ihre Partner im Nahen Osten zu mehr militärischer Unterstützung im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) bewegen.

Trotz wichtiger Teilerfolge in Syrien und im Irak seien noch weitere Fortschritte nötig. "So wie die USA nun bei diesem Einsatz nun mehr leisten, genau wie unsere Verbündeten Frankreich, Deutschland, das Vereinigte Königreich, Australien und Italien es tun, so müssen dies auch andere machen", sagte Obama weiter. Welche Länder mehr zum Kampf beitragen sollen, sagte Obama nicht.

Verteidigungsminister Ashton Carter werde umgehend in die Region reisen, kündigte der US-Präsident an. Bereits am Samstag hatte das Pentagon eine Reise Carters in die Türkei angekündigt.

Seit Beginn des Kriegs hätten die USA und Verbündete fast 9000 Angriffe geflogen, im Irak habe die Terrormiliz rund 40 Prozent der einst von ihr kontrollierten bevölkerten Gebiete verloren. In letzter Zeit habe man zunehmend Öltankwagen und die Ölinfrastruktur des IS ins Visier genommen.

Neben Operationen aus der Luft mit Kampfflugzeugen, Bombern und Drohnen hat Obama nach Angaben des Weißen Hauses auch den Einsatz von Spezialeinheiten bewilligt. Diese spielten bei diesem Kampf eine wichtige Rolle, sagte Obama am Montag.

Obama habe damit bestätigt, dass die Arbeit der Spezialkräfte innerhalb Syriens begonnen habe, sagte der Sprecher des Weißen Hauses, Josh Earnest. "Die Intensivierung unserer Anstrengungen innerhalb Syriens (...) hat begonnen".

Unterdessen reist US-Außenminister John Kerry am Dienstag zu Gesprächen nach Moskau. Dem Kreml zufolge trifft Kerry auch Präsident Wladimir Putin. Zudem wolle der US-Außenminister mit seinem russischen Kollegen Sergej Lawrow sprechen, teilte die Führung in Moskau mit. Russland und die USA fliegen unabhängig voneinander Luftangriffe in Syrien. Zuletzt hatte Russland kritisiert, dass die US-geführte Koalition ihre Angriffe in Syrien nicht ausreichend mit Moskau koordiniere.

dpa


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