Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Deutschland/Welt Norweger ehren Snowden mit Preis für Meinungsfreiheit
Nachrichten Politik Deutschland/Welt Norweger ehren Snowden mit Preis für Meinungsfreiheit
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:58 05.09.2015
Wenn der drohenden Auslieferung an die US-Behörden konnte Snowden nicht nach Norwegen reisen. Foto: Svein Ove Ekornesvaag
Anzeige
Molde

Der Internetexperte hatte mit seinen Enthüllungen den Skandal um die Überwachungspraktiken des US-Geheimdienstes NSA usgelöst. Die USA wollen den 32-Jährigen wegen Spionage vor Gericht stellen.

Der Informant konnte deshalb den renommierten Bjørnson-Preis nicht persönlich entgegennehmen. "Die norwegische Regierung wollte nicht garantieren, dass Snowden nicht an die USA ausgeliefert wird", sagte Newth Nouri.

Snowden wurde deshalb per Video aus seinem russischen Exil zugeschaltet. "Ich wusste, dass mein Handeln Konsequenzen haben wird", sagte der 32-Jahre. "Ich habe nicht erwartet, heute frei zu sein. Ich habe erwartet, im Gefängnis zu sitzen. Ich habe nicht erwartet, mit Preisen ausgezeichnet zu werden.".

Nach einem Bericht des norwegischen Fernsehens NRK haben die amerikanische Botschaft und das FBI die norwegische Regierung schriftlich ersucht, Snowden im Falle einer Einreise festzuhalten und zu übergeben.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 00:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die von Saudi-Arabien geführte Koalition hat bei einem Luftangriff im Jemen laut Gesundheitsministerium ein Waisenhaus getroffen und eine unbekannte Zahl von Menschen getötet.

05.09.2015

Rund einen Monat nach ihrer Entführung sind in Zentralsyrien 15 Christen aus der Gewalt der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) freigekommen. Dabei handele es sich um Kinder, Frauen und Ältere aus dem Ort Karjatain, meldete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte.

05.09.2015

Sozial Schwache sind bei der vergangenen Bundestagswahl besonders häufig nicht wählen gegangen. Das belegt eine Analyse der Wahlbeteiligung je nach Zugehörigkeit zum gesellschaftlichen Milieu, die die Bertelsmann-Stiftung veröffentlicht hat.

05.09.2015
Anzeige