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Der Jungmillionär Naftali Bennett, einst Stabschef bei Netanjahu, ist Chef der kleinen rechten Partei «Jüdisches Haus», die nach Umfragen schon an Platz drei steht.

Der Jungmillionär Naftali Bennett, einst Stabschef bei Netanjahu, ist Chef der kleinen rechten Partei «Jüdisches Haus», die nach Umfragen schon an Platz drei steht. © Abir Sultan

Wahlen

Netanjahu will möglichst breite Koalition - Kontakt zu Lapid

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat sich noch in der Wahlnacht für eine möglichst breite Regierungskoalition ausgesprochen. Er wolle sofort entsprechende Bemühungen aufnehmen, teilte er am späten Dienstagabend auf seiner Facebook-Seite mit.

Tel Aviv. Er nahm bereits Kontakt mit Jair Lapid auf, dessen Zukunftspartei laut Prognosen überraschend zweitstärkste Kraft im Parlament wurde. "Wir haben die Gelegenheit, sehr große Dinge im Interesse des Staates Israel zu tun", sagte Netanjahu den Angaben zufolge.

Sein rechtorientiertes Bündnis Likud-Beitenu hatte Fernsehprognosen zufolge nur enttäuschende 31 von 120 Mandaten erzielt, ist aber dennoch klar stärkste Fraktion. Bisher hatten beide Parteien gemeinsam 42 Sitze.

Der 63 Jahre alte Regierungschef dankte dennoch den Wählern. "Die Prognosen zeigen ganz eindeutig, dass die israelischen Bürger wollen, dass ich weiter Regierungschef bleibe und dass ich eine möglichst breite Koalition bilde", teilte Netanjahu auf der Facebook-Seite mit. Die Wahlergebnisse seien eine "große Gelegenheit für viele Veränderungen im Interesse aller israelischen Bürger".

dpa


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