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Fahrlässige Tötung

Nach Skiunfall: Althaus wird nicht vernommen

Der bei einem Skiunfall schwer verletzte Ministerpräsident Dieter Althaus (CDU) wird womöglich nicht von der ermittelnden Staatsanwaltschaft vernommen.

Dieter Althaus (CDU)

„Wir wären mit einer Stellungnahme zufrieden“, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Leoben, Walter Plöbst, der „Süddeutschen Zeitung“. Althaus werde nicht viel wissen, fügt er hinzu

Althaus war am Neujahrstag beim Skifahren in Österreich mit einer 41-jährigen Frau zusammengestoßen, die bei dem Unglück starb. Die Staatsanwaltschaft ermittelt deshalb gegen den Politiker wegen fahrlässiger Tötung. Plöbst geht dem Bericht zufolge davon aus, dass ein mögliches Verfahren, das vor dem Bezirksgericht Irdning stattfinden würde, vor August abgeschlossen wäre.

Offenbar gehen auch die Verhandlungen zwischen den Anwälten über eine Wiedergutmachungszahlung für die Familie der toten Skifahrerin voran. Der Anwalt des Witwers, Alexander Rehrl, sagte der Zeitung:
„Wir sind schon recht weit, es geht um einen finanziellen Ausgleich für den Verlust der Mutter.“ Althaus Rechtsvertreter Walter Kreissl betonte: „Wir wollen uns im Guten einigen, ohne die Gerichte zu beschäftigen.“

Althaus, der bei dem Unfall ein schweres Schädel-Hirn-Trauma mit einer Hirnblutung erlitten hatte, erholt sich von den Folgen in einer Klinik in Allensbach am Bodensee. Am Dienstag wollen die behandelnden Ärzte auf einer Pressekonferenz über die Genesungsfortschritte des Ministerpräsidenten berichten. ddp


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