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Die Person, die die für Bundeskanzlerin Merkel und Bundeswirtschaftsminister Gabriel «reservierte» Galgenattrappe zur Schau gestellt hatte, wird nach wie vor gesucht.

Die Person, die die für Bundeskanzlerin Merkel und Bundeswirtschaftsminister Gabriel «reservierte» Galgenattrappe zur Schau gestellt hatte, wird nach wie vor gesucht. © Nadine Lindner

Demonstrationen

Morddrohungen gegen Ermittler im Fall des Pegida-Galgens

Der Staatsanwalt, der wegen einer Galgenattrappe bei einer Pegida-Demonstration ermittelt, hat Morddrohungen erhalten. In der Poststelle der Dresdner Staatsanwaltschaft sind mehrere entsprechende E-Mails eingegangen, sagte ein Sprecher des Justizministeriums.

Dresden. s. Darüber hatte die "Bild"-Zeitung in ihrer Online-Ausgabe zuerst berichtet. "Bedrohungen und Beschimpfungen gegenüber Staatsanwälten und Richtern darf es nicht geben", sagte Justizminister Sebastian Gemkow (CDU). Die Staatsanwaltschaft hat ein Verfahren wegen Bedrohung eingeleitet, um den anonymen Absender zu identifizieren.

Dieser schrieb unter anderem: "Für Euch ist die Schlinge auch schon geknüpft" oder "Wir kriegen Euch alle". In einer Mail werde ihm mit Erschießung gedroht, "es käme der Tag der Abrechnung", berichtete Staatsanwalt Jan Hille der "Bild". Der Jurist hatte am Vortag über Ermittlungen zum Pegida-Galgen informiert.

Der Mann, der die für Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) "reservierte" Galgenattrappe zur Schau gestellt hatte, wird nach wie vor gesucht. Der Fall hatte bundesweit Empörung ausgelöst.

Gemkow verurteilte die Anfeindungen "aufs Schärfste" und sieht sie auch als Angriff auf die gerade im Osten mühsam errungene unabhängige Justiz. "Ein Angriff auf sie ist ein Angriff auf den Staat und damit auf uns alle", so der Minister.

dpa


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