Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Deutschland/Welt Minister: Schweinefleisch nicht von Speiseplänen streichen
Nachrichten Politik Deutschland/Welt Minister: Schweinefleisch nicht von Speiseplänen streichen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:28 26.03.2016
Minister Schmidt: «Ich erwarte, dass die wachsende kulturelle Vielfalt zu einem größeren Angebot führt und nicht zu einem geringeren». Quelle: Carsten Rehde
Anzeige
Berlin

"Unser Weg kann doch nicht sein, dass wir kulturelle Unterschiede bei der Ernährung mit der Suche nach dem kleinsten gemeinsamen Nenner beantworten. Ich erwarte, dass die wachsende kulturelle Vielfalt zu einem größeren Angebot führt und nicht zu einem geringeren", sagte der CSU-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

Man könne die Verpflegung in Kitas und Schulen nicht allein an Kriterien wie "halal" oder "koscher" ausrichten - oder Schweinefleisch einfach vom Speiseplan streichen, meinte Schmidt. Zwar bedeute ein vielfältiges Nahrungsangebot einen höheren Aufwand. "Aber wenn wir in unserer Gesellschaft den Respekt vor kulturellen Befindlichkeiten und Traditionen erhalten wollen, müssen wir uns dieser Mühe unterziehen." Jeder habe das Recht, das zu essen, was er gewohnt sei. "Der Kompromiss kann nicht sein, dass jeder nur noch Salatblätter zu sich nimmt."

Schmidt weiter: "Wenn sich dieser Trend fortsetzt, nur noch den kleinsten gemeinsamen Nenner anzubieten, ist der Gesetzgeber gefordert." Er vertraue allerdings darauf, dass die Diskussion darüber zu einer Umkehr führe.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Politiker warnen auch nach Fahndungserfolgen vor weiterer Bedrohung durch Terroristen. Die Sicherheitsbehörden arbeiten unter Hochdruck. Unterdessen wird berichtet, dass Pläne für einen Anschlag in Brüssel schon im vergangenen Jahr entdeckt wurden.

26.03.2016

Spucken, Schläge und Tritte: Die Übergriffe auf Feuerwehrleute, Rettungskräfte oder Flüchtlingshelfer nehmen zu. IMK-Chef Bouillon hält ein schärferes Vorgehen gegen die Täter für nötig.

26.03.2016

Mord soll einem Bericht zufolge künftig in Deutschland nicht mehr zwangsläufig mit einer lebenslangen Haftstrafe geahndet werden. Das sieht nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" ein Gesetzentwurf von Justizminister Heiko Maas (SPD) vor.

26.03.2016
Anzeige