Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Deutschland/Welt Mindestens zehn Menschen an US-College erschossen
Nachrichten Politik Deutschland/Welt Mindestens zehn Menschen an US-College erschossen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
22:21 01.10.2015
Das Umpqua Community College in Roseburg im US-Staat Oregon in einer Luftaufnahme von Google Earth. Bei einer Schießerei an der Hochschule hat es mehrere Tote gegeben. Quelle: Google
Anzeige
Portland

Ein mutmaßlicher Amokläufer hat an einem College im US-Westküstenstaat Oregon Medienberichten zufolge mindestens 10 Menschen getötet und 20 weitere verletzt. Der Schütze wurde Feuerwehrsprecher Ray Schoufler zufolge "neutralisiert".

 Zunächst blieb aber unklar, ob er überlebte, ob er allein handelte und was das Motiv für seine Bluttat gewesen sein könnte. Auch über die genaue Zahl der Opfer herrschte zunächst Unklarheit.

 Der Schütze eröffnete ersten Berichten zufolge am Donnerstagvormittag (Ortszeit) das Feuer im Unterrichtsraum in einem der insgesamt 18 Gebäude auf dem Campus. Er bewegte sich dann durch weitere Räume, Retter entdeckten Schoufler zufolge in mehreren Unterrichtsräumen Tote und Verletzte. "Bitte halten Sie sich aus der Gegend fern", teilte die Feuerwehr auf Twitter mit und warnte vor einem "aktiven Schützen". Das College wurde abgeriegelt. Elf Menschen wurden nach Angaben der Feuerwehr ins Krankenhaus gebracht, mindestens zwei davon starben.

 Am Umpqua Community College (UCC) in Roseburg sind mehr als 3000 Vollzeit- und 16 000 Teilzeit-Studenten eingeschrieben. Die Kleinstadt mit rund 22 000 Einwohnern liegt etwa 300 Kilometer südlich der Metropole Portland. Busse transportierten die Studenten zu einem Festplatz abseits vom Campus, nachdem sie Berichten zufolge von der Polizei durchsucht wurden.

 Beobachter vermuteten wegen der vielen Todesopfer, dass der Schütze eine halbautomatische Waffe benutzte. CNN berichtete zudem, dass er seine Tat im Internet angekündigt haben könnte. Die unter anderem für Sprengstoff zuständige Bundespolizei ATF schickte Verstärkung aus Portland nach Roseburg.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die Taliban hatten die Regierungstruppen bis zum Flughafen von Kundus zurückgedrängt. Nun ist den Sicherheitskräften die Rückeroberung des Stadtzentrums gelungen - allerdings nur mit fremder Hilfe.

01.10.2015

Menschen ohne Asyl-Anspruch an der Grenze festhalten und von dort wieder heimschicken: Bislang wurde über solche Transitzonen wie an Flughäfen nur debattiert. Jetzt liegt ein Gesetzentwurf vom CDU-Innenminister vor. Was wird der Koalitionspartner dazu sagen?

01.10.2015

Da war jemand sauer: Israels Regierungschef Netanjahu hat nicht nur mit deutlichen Worten vor dem Iran gewarnt, sondern auch den UN die Leviten gelesen - vor den UN. Was hatte der Ministerpräsident der Weltgemeinschaft vorzuwerfen?

01.10.2015
Anzeige