Navigation:
Besatzung der deutschen Fregatte Schleswig-Holstein bei der Rettung von Flüchtlingen vor der libyschen Küste. Erneut ist es im Mittelmeer zu einem Flüchtlingsdrama gekommen. Foto: Bundeswehr/Winkler/Archiv

Besatzung der deutschen Fregatte Schleswig-Holstein bei der Rettung von Flüchtlingen vor der libyschen Küste. Erneut ist es im Mittelmeer zu einem Flüchtlingsdrama gekommen. Foto: Bundeswehr/Winkler/Archiv

Flüchtlinge

Mindestens 40 tote Flüchtlinge auf Mittelmeer

Rom (dpa) - Im Mittelmeer sind mindestens 40 Menschen vermutlich im Laderaum eines Flüchtlingsbootes erstickt. Zahlreiche Migranten seien von Bord gerettet worden, schrieb die Marine im Kurzmitteilungsdienst Twitter.

Laut Nachrichtenagentur Ansa waren zwischen 300 und 400 Menschen an Bord. Das Schiff geriet demnach vor der libyschen Küste südlich der italienischen Insel Lampedusa in Schwierigkeiten. Die Migranten seien vermutlich im Laderaum eingeschlossen gewesen.

Erst Anfang August waren wahrscheinlich Hunderte Flüchtlinge im Mittelmeer ertrunken. Etwa 200 Migranten damals wurden vermisst, nachdem ein überladenes Boot vor der libyschen Küste gekentert war. Wenig später meldete die italienische Marine ein Unglück mit rund 60 Vermissten.

Italiens Innenminister Angelino Alfano warnte am Samstag, dass das aktuelle Unglück nicht das letzte sein werde, wenn die Probleme im Krisenland Libyen nicht gelöst würden. Von dort starten viele Flüchtlinge aus Afrika und dem Nahen Osten die gefährliche Fahrt über das Meer.

Seit Jahresbeginn kamen nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration rund 2300 Flüchtlinge im Mittelmeer ums Leben.

dpa


Bildergalerien Alle Galerien
Anzeige
Was halten Sie von einem Rauchverbot im Auto?

Alles über Hannover 96

Spielberichte, Hintergründe, Analysen - lesen Sie hier alles über Hannover 96.

Bilder des Tages

../dpa-InfoLine_rs-images/large/urn-newsml-dpa-com-20090101-140912-99-04060_large_4_3.jpg

Waschtag: Ein niederländischer Kavallerist wäscht zum «Prinsjesdag» den Schweif seines Pferdes. Foto: Martijn Beekman

zur Galerie