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Deutschland/Welt Linke sagt Wiesehügel Unterstützung zu
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11:16 18.05.2013
Der SPD-Kandidat für das Amt des Arbeitsministers, Klaus Wiesehügel, will bei einem Wahlsieg die Reform-«Agenda 2010» auf den Prüfstand stellen Quelle: Maurizio Gambarini
Berlin

"Klaus Wiesehügel hat einen klaren Trennstrich gezogen; dafür gebührt ihm Respekt", sagte Riexinger der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Online-Ausgabe). "Wir wären bereit, dabei mitzuwirken, der Agenda 2010 die Giftzähne zu ziehen."

Als erstes müsse die Senkung des Rentenniveaus rückgängig gemacht werden, so Riexinger. Danach sei die Gleichbehandlung von Leiharbeitern und die Rücknahme der Kürzungen für Arbeitslose an der Reihe. Wiesehügel, zurzeit noch Vorsitzender der IG Bau, werde man als Arbeitsminister sicher akzeptzieren, betonte der Linken-Chef. "Er vertritt ja unsere Positionen." Peer Steinbrück als Kanzler zu akzeptieren, sei hingegen kaum möglich.

Wiesehügel hatte der "Bild"-Zeitung (Samstag) gesagt, als Minister wolle er die Agenda 2010 auf den Prüfstand stellen. In der "Passauer Neuen Presse" (Samstag) brachte er nun eine Aussetzung der Rente mit 67 ins Gespräch.

"Wir brauchen jetzt passgenaue Lösungen für zum Beispiel Bauarbeiter oder Pflegekräfte", sagte der Gewerkschafter. "Die SPD sagt, dass die Hälfte der Älteren einen Job haben muss, damit es zur Rente mit 67 kommt." Eine entsprechende Überprüfungsklausel werde im Jahr 2014 das nächste Mal Anwendung finden.

dpa

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