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VOLLES HAUS: Aus der Bundespressekonferenz wird an fünf Tagen die Bundesleserkonferenz – und mit etwas Glück können Sie dabei sein und die Spitzenpolitiker befragen.

VOLLES HAUS: Aus der Bundespressekonferenz wird an fünf Tagen die Bundesleserkonferenz – und mit etwas Glück können Sie dabei sein und die Spitzenpolitiker befragen.
 © picture alliance / dpa

Bundesleserkonferenz

Leser fragen, Politiker antworten

Noch 81 Tage bis zur Bundestagswahl – und 1000 Fragen. Zeit für intensive Gespräche. Wir laden Sie, lieber Leser, deshalb ein zur Bundesleserkonferenz 2017. Stellen Sie die Spitzenkandidaten zur Rede, im Zentrum der Macht, in Berlin. Es gibt fünf Termine, und Sie können Fragen stellen und sich bewerben, um dabei zu sein.

Hannover.  In den Wochen vor der Bundestagswahl 2017 laden wir Sie, die Leserinnen und Leser der RND-Partnerzeitungen, ein, mit den Spitzenkandidaten der Parteien die Fragen zu diskutieren, die Sie wirklich bewegen. Bei den „Bundesleserkonferenzen“ im August und September geht es nicht um die Parteiprogramme, nicht darum, welche Botschaften die Politiker gerne verbreiten möchten, sondern ausschließlich darum, was Sie interessiert.

Diskutieren Sie mit den Spitzenkandidaten von SPD, FPD, Linke, Grüne und AFD dort, wo die wichtigsten Entscheidungen für die Zukunft des Landes getroffen werden. In Berlin Mitte, im Zentrum der Macht, ein paar Hundert Meter entfernt vom Bundestag, in Sichtweite des Kanzleramtes, in kurzer Distanz zu den wichtigsten Parteizentralen und Fraktionsgebäuden. Martin Schulz, Christian Lindner, Sarah Wagenknecht, Cem Özdemir und Alexander Gauland stehen ihnen Rede und Antwort. Auf der Bühne der Berliner Politik – im Saal der Bundespressekonferenz, der allabendlich in der Tageschau und den „heute“-Nachrichten zu sehen ist.

Hier geht’s zur offiziellen Seite der Bundesleserkonferenz.

Die Spitzenkandidatin der CDU, Angela Merkel, hatten wir selbstverständlich ebenfalls eingeladen, sich Ihren Fragen zu stellen. Doch die Kanzlerin will sich der Bundesleserkonferenz des RND nicht stellen. Wir und die anderen Kandidaten freuen uns auf Ihre Fragen.

Wenn Sie wollen, können Sie sich auch für den direkten Talk mit den Spitzenkandidaten bewerben. Wenn Sie den Politikern mehr als nur die bekannten Floskeln abringen möchten, dann sind sie bei unserer Bundesleserkonferenz genau richtig. Dazu sollten Sie Ihre Fragen und Themeninteressen an folgende Mailadresse schicken: bundesleserkonferenz@rnd.de

Es gibt genügend Themen, über die wir, über die Sie reden können und müssen.

Wie wichtig ist uns die Innere Sicherheit? Was zählt in der Demokratie bei der Abwägung von Gefahr durch Terror und Verbrechen?

Gefühlte und tatsächliche Sicherheit ist nicht nur, aber auch eine Frage der richtigen Gesetze. Das gilt für die Abwehr der Terrorgefahr ebenso wie für die enorme Zahl an Wohnungseinbrüchen. Die Sicherheit beim abendlichen Spaziergang auf der Straße ist dabei nicht minder wichtig als der Schutz vor vermeintlich abstrakten Gefahren. Alle Parteien sind sich einig, dass Demokratie wehrhaft sein muss. Aber nicht alles, was an Kontrolle machbar ist, ist auch wirkungsvolle Vorsorge.

Wie steht es um die Zukunft der EU? Wo beginnt, wo endet globale Verantwortung?

Das deutsch-französische Bekenntnis zu mehr Gemeinschaft, so hat es die Bundeskanzlerin versprochen, soll die Antwort auf Europas Selbstzweifel nach Brexit, Griechenland- und Flüchtlingskrise sein. Sehen die Nachbarn im Osten und im Süden das genauso wie im Westen der Republik? Der Wille zu mehr Gemeinschaft war jedenfalls deutlich zu spüren. Aber: Eine gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik wird es bis auf Weiteres nicht geben, weder in der Flüchtlingspolitik noch bei der Krisenintervention in Afrika, in Zentralasien oder im Nahen Osten. Spannend wird da die Frage, wie sich die EU-Schwergewichte Frankreich und Deutschland in der Weltpolitik und gegenüber machthungrigen Nationalisten wie US-Präsident Donald Trump und seinem russischen Kollegen Wladimir Putin positionieren können und wollen.

Wie funktioniert die moderne Familie? Was ist private, was staatliche Aufgabe bei Pflege, Gesundheit und Vorsorge?

Die Belastung am Arbeitsplatz wird für alle größer, die Doppelt- und Dreifachbelastung von Müttern und Vätern wird es auch, wenn zu Arbeit und Kindererziehung noch Verpflichtungen bei der Betreuung von Kranken und Pflegebedürftigen hinzukommen. Das Angebot zur Kinderbetreuung wächst ständig, aber es geht nicht immer nur ums Geld. Am Ende läuft es auf die Frage hinaus, was die Familien der Gesellschaft wert sind. Familienförderung steht im Zentrum der Wahlprogramme aller relevanten Parteien.

Alle fordern sie, aber was bringt die Bildungsoffensive? Aufstiegschancen, Teilhabegerechtigkeit?

Die ehemalige Bildungsrepublik Deutschland ist zu einer Bildungswüste geworden, schimpfen Fachleute. Und: Obwohl immer mehr Jugendliche Abitur machen und studieren, ist der soziale Aufstieg in Deutschland nach wie vor eine Frage der Herkunft. Mit Milliardeninvestitionen wollen die Parteien den wichtigsten Rohstoff fördern. Einsatz ist an beiden Fronten gefordert: bei akademischer wie bei beruflicher Bildung der Spitzenklasse.

Was darf der Preis für den Schutz von Klima und Umwelt sein? Und was ist der Preis, wenn der Wert dieses Planeten nicht hoch genug angesetzt wird?

Das Zwei-Grad-Ziel ist in aller Munde. Wird es nicht erreicht, geht die Welt unter. So oder ähnlich klingen die Analysen seriöser Wissenschaftler. In den USA hält Präsident Trump dagegen, die Welt werde auch ohne Klimaschutzabkommen überleben. Meteorologen erwarten extreme Wetterphänomene auch in Deutschland, von Überflutungen und Stürmen als Folge des Klimawandels.

Wie viel Wahrheit verträgt der Wähler beim Thema Lebensarbeitszeit? Wen interessiert der Generationenvertrag in der Zeit nach 2030?

Die Rente ist das große Streitthema. Arbeiten bis 70 oder noch länger fordern die einen. Andere feiern die Rente mit 63 als großen sozialpolitischen Erfolg. Die SPD plant einen neuen Generationenvertrag, die Grünen wollen Arbeitgeber verpflichten, eine Betriebsrente anzubieten. Die Linke fordert eine Mindestrente von 1050 Euro. Die FDP will private Vorsorge stärken. Die CDU meint, bis 2030 müsse nichts geändert werden. Dabei ist 2030 beim Thema Rente quasi nächste Woche. Viel Zeit bleibt nicht.

Das sind natürlich nur Beispiele. Schreiben Sie, was Sie bewegt. Wir freuen uns auf rege Diskussionen mit den Spitzenkandidaten..

So bewerben Sie sich

Sie können mitmachen: Wenn Sie bei einer der Bundesleserkonferenzen teilnehmen wollen, bewerben Sie sich bei uns. Am leichtesten unter der E-Mail-Adresse bundesleserkonferenz@neuepresse.de. Schicken Sie dafür bitte eine Mail mit Ihrem Namen, Ihrer Adresse, Ihrem Geburtsdatum und dem Wunschtermin. Die Neue Presse bringt Sie mit dem Bus nach Berlin, der Eintritt ist kostenlos. Über die Teilnahme entscheidet das Los.

Wenn Sie eine Frage an die Politiker loswerden möchten, schicken Sie die bitte an bundesleserkonferenz@rnd.de

Von dieter wonka

Hannover

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