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Die fünf führenden Kandidaten der kommenden Präsidentschaftswahl trafen sich zu einer ersten Debatte (v.l.n.r.): Francois Fillon, Emmanuel Macron, Jean-Luc Melenchon, Marine Le Pen und Benoit Hamon.

Die fünf führenden Kandidaten der kommenden Präsidentschaftswahl trafen sich zu einer ersten Debatte (v.l.n.r.): Francois Fillon, Emmanuel Macron, Jean-Luc Melenchon, Marine Le Pen und Benoit Hamon.
© AP/AFP

TV-Debatte in Frankreich

Le Pen fordert 40.000 neue Gefängnisplätze

In Frankreich hat sich die Rechtspopulistin Marine Le Pen im Fernsehen einen ersten direkten Schlagabtausch mit Emmanuel Macron, François Fillon und zwei weiteren Präsidentschaftskandidaten geliefert. In der TV-Debatte konzentrierte sie sich auf das Thema Sicherheit – und erntete Widerspruch.

Paris. Im Kampf gegen die Kriminalität will die französische Rechtspopulistin und Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen in den nächsten fünf Jahren 40.000 neue Gefängnisplätze schaffen. Ordnungshüter seien Ziel von Mordversuchen geworden, sagte die Chefin der rechtsextremen Front National am Montagabend bei der ersten TV-Debatte mit vier anderen wichtigen Kandidaten.

Fillon widerspricht Le Pen

Der konservative Anwärter François Fillon sagte, Frankreichs Haushaltslage sei angespannt, 16.000 neue Plätze in Haftanstalten reichten. Erst am vergangenen Sonnabend hatte ein möglicherweise radikalisierter Täter auf dem Pariser Flughafen Orly Soldaten angegriffen und war daraufhin erschossen worden.

Der Linkspolitiker Jean-Luc Mélenchon sagte: „Ein Teil der Bevölkerung hat Angst vor der Polizei.“ Seit der umstrittenen Festnahme eines 22-Jährigen in einer Pariser Vorstadt gibt es immer wieder Demonstrationen und Ausschreitungen. Die Franzosen wählen ihren neuen Staatschef in zwei Wahlgängen am 23. April und 7. Mai.

Von dpa/RND


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