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Nach Militäroperation

Landeskriminalamt: Keine Gewissheit über Schicksal junger Sächsin

Bei einer Militäroperation in der irakischen Stadt Mossul sind offenbar fünf IS-Anhängerinnen aus Deutschland festgenommen worden. Möglicherweise befindet sich auch eine 16-jährige Schülerin aus Sachsen darunter. Das Landeskriminalamt hat noch keine Gewissheit über den Verbleib des Mädchens.

Dresden - .  Über das Schicksal der verschollenen 16-Jährigen aus Pulsnitz (Landkreis Bautzen) gibt es bisher nach Angaben des Landeskriminalamtes Sachsen (LKA) keine Gewissheit. „Wir können gegenwärtig nicht sagen, ob sich die neuen Informationen auf sie beziehen“, sagte ein Sprecher am Dienstag in Dresden. Diese würden aktuell geprüft und bearbeitet.

 

Bei einer Militäroperation in der irakischen Stadt Mossul sollen auch fünf IS-Anhängerinnen aus Deutschland festgenommen worden sein. Nach einem Bericht der „Welt“ (Dienstag) befindet sich möglicherweise auch die sächsische Schülerin darunter. Das LKA hat bisher keine „harten Fakten“ dafür, dass Linda W. darunter ist. „Die Medien verfügen offensichtlich über mehr Informationen“, sagte der Sprecher.

 

Linda W. war im Sommer 2016 verschwunden, kurz nachdem sie zum Islam konvertiert war. Sie soll über Internet-Chats mit IS-Anhängern in Kontakt gestanden haben. Die Staatsanwaltschaft in Dresden ermittelte gegen sie wegen Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat, stellte die Ermittlungen wegen Abwesenheit des Mädchens aber ein. Falls sie wieder auftaucht, werden sie wieder aufgenommen.

Mehr zum Thema gibt es hier.

Von dpa

Dresden - 

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