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Gruselmord

Kripobeamter wegen Mordes verurteilt

Im Prozess um den grausigen Tod eines Geschäftsmannes aus Hannover hat das Landgericht Dresden einen Kriminalbeamten zu acht Jahren und sechs Monaten Gefängnis verurteilt. Das Urteil erging wegen Mordes und Störung der Totenruhe.

Dresden. Der Beamte habe den 59-Jährigen im November 2013 im Keller seiner Pension im Gimmlitztal im Osterzgebirge getötet, dessen Leiche zerstückelt und vergraben, begründete das Gericht am Mittwoch. Die Staatsanwaltschaft hatte in ihrem Plädoyer zehneinhalb Jahre Haft gefordert - statt wie bei Mord üblich eine lebenslange Haftstrafe. Der Geschäftsmann habe getötet werden wollen, hieß es zur Begründung. Die Verteidigung plädierte auf Freispruch. Der suspendierte Polizist muss laut Richterin mit seiner Entlassung aus dem Beamtenverhältnis rechnen. Die Männer waren sich in einem "Kannibalen"-Forum im Internet begegnet.


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