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Deutschland/Welt Keine endgültige Entscheidung zu Chefarztkündigung
Nachrichten Politik Deutschland/Welt Keine endgültige Entscheidung zu Chefarztkündigung
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11:39 04.08.2016
Ein Chefarzt soll seine Stelle in Nordrhein-Westfalen verlieren, weil er zum zweiten Mal geheiratet hat. Quelle: Frank Leonhardt/Illustration
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Erfurt

Das Bundesarbeitsgericht wird heute voraussichtlich keine endgültige Entscheidung zur Kündigung eines Chefarztes einer katholischen Klinik in Düsseldorf treffen. Das kündigte der Vorsitzende Richter Ulrich Koch während der Verhandlung in Erfurt an.

Kündigungsgrund für den 54 Jahre alten Facharzt für innere Medizin war seine zweite Ehe, mit der er aus Sicht seines Arbeitgebers gegen die katholische Glaubens- und Sittenlehre verstieß. Die Bundesarbeitsrichter müssen sich bereits zum zweiten Mal mit dem Fall befassen, nachdem das Bundesverfassungsgericht ihr erstes Urteil von 2011 für unwirksam erklärte.

Seit der 2009 ausgesprochenen Kündigung beschäftigt die Entlassung wegen einer zweiten Hochzeit die deutschen Gerichte. Der Vorsitzende Richter schloss bei der mündlichen Verhandlung eine mögliche Vorlage des Falls beim Europäischen Gerichtshof (EuGH) nicht aus.

Die Kirchen haben in Deutschland ein vom Grundgesetz verbrieftes Selbstbestimmungsrecht, das auch für ihre Rolle als Arbeitgeber von Hunderttausenden Angestellten gilt.

dpa

Der Amokläufer von München war nach Erkenntnissen der Ermittler nicht in rechtsextreme Netzwerke verstrickt. Darauf gebe es jedenfalls bislang keine Hinweise, sagte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) in Gmund am Tegernsee.

04.08.2016

Seit der Völkermord-Resolution des Bundestags zu den Massakern an den Armeniern empfängt die türkische Regierung den deutschen Botschafter in Ankara nicht mehr. Botschafter Martin Erdmann bekomme keine Termine im Außenministerium oder in anderen Regierungsstellen, erfuhr die dpa.

04.08.2016

Die Integrationsbeauftragte der Regierung, Aydan Özoguz, hat mehr Eigeninitiative des organisierten Islams in der Präventionsarbeit gefordert. "Für mich gehören aber auch die Moscheen dazu, die wir stärker in die Verantwortung nehmen sollten, wenn es um Aufklärung bei Jugendlichen geht."

Die Moscheen, die dabei gute Arbeit leisteten, sollten unterstützt werden, sagte sie der "Heilbronner Stimme".

28.07.2016
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