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Ex-SPD-Politiker

Kein Übergangsgeld mehr für Edathy

Der frühere SPD-Bundestagsabgeordnete Sebastian Edathy bekommt seit Anfang Juni kein Übergangsgeld mehr.

Berlin. Zuletzt hatte Edathy noch 9028 Euro pro Monat erhalten. Er hatte  nach 15 Jahren im Bundestag seit März 2014 Anspruch auf 15 Monate Übergangsgeld. Es betrug ab März 2014 monatlich 8252 Euro, ab Juli 2014 8667 Euro und ab Januar 2015 9082 Euro. Dast teilte die Bundestagsverwaltung der "Bild"-Zeitung auf Nachfrage mit.

Dieses Übergangsgeld musste Edathy dem Bericht zufolge aber versteuern. Erst ab Oktober 2028, dann ist Edathy 59 Jahre alt, hat der frühere SPD-Politiker Anspruch auf Altersentschädigung, wie das Blatt weiter berichtete. Nach gegenwärtigem Stand waren dies von rund 3500 Euro monatlich. Die Schiedskommission des SPD-Bezirks Hannover hatte Anfang der Woche entscheiden, dass Edathy wegen der Vorwürfe um den Besitz kinderpornografischer Fotos und Videos bis 2018 nicht mehr aktiv am Parteileben teilnehmen darf. Das Gericht hatte das Strafverfahren gegen Edathy Anfang März gegen die Zahlung einer Geldauflage von 5000 Euro eingestellt. Edathy ist damit nicht vorbestraft. Er hatte zugegeben, Fotos und Videos mit nackten Jungen besessen zu haben und ein moralisches Fehlverhalten eingestanden.


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