Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Deutschland/Welt Kaum noch Benzin in Nepal
Nachrichten Politik Deutschland/Welt Kaum noch Benzin in Nepal
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:30 01.10.2015
Ethnische Minderheiten fühlen sich in der vor zwei Wochen verabschiedeten Verfassung Nepals benachteiligt. Foto: Narendra Shrestha
Anzeige
Kathmandu

Nur Busse und andere staatliche Fahrzeuge erhalten noch Sprit. Wegen des Mangels an Kerosin ist auch der Flugverkehr in Nepal eingeschränkt.

Im Süden des kleinen Himalaya-Landes, das zwischen Indien und China liegt, protestieren Angehörige ethnischer Minderheiten. Sie fühlen sich in der vor zwei Wochen verabschiedeten Verfassung benachteiligt. Deswegen hindern sie Lastwagen aus Indien an der Durchfahrt der Grenzstraßen. Die einzige Straße nach China ist nach dem schweren Erdbeben von April noch kaum benutzbar.

Flugzeuge können in Kathmandu nicht mehr auftanken. Die Fluggesellschaft China Southern Airlines hat ihre Flüge nach Kathmandu deswegen für die kommenden zwei Wochen gestrichen. Andere Airlines würden nun oft größere Flugzeuge verwenden, die schon Kerosin von woanders mitbringen könnten, sagte Ram Kumar Raya, Chef des Terminal-Managements an Nepals einzigem internationalen Flughafen. Auch die Zahl der inländischen Fluge wurde reduziert.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Ein Arzt sorgt für unzählige Flüchtlinge. Eine Inuit-Aktivistin kämpft für ihr Volk - und gegen den Klimawandel. Eine Frau aus Uganda macht sich trotz Morddrohungen für die Rechte von Homosexuellen stark. Dafür bekommen sie den Alternativen Nobelpreis.

01.10.2015

Etwa 5000 Menschen haben nach Polizeiangaben am Abend in Erfurt gegen die Asylpolitik von Bundes- und Landesregierung demonstriert. Zu den Teilnehmern gehörten zahlreiche Neonazis aus Thüringen, wie dpa-Reporter berichteten.

30.09.2015

Nach wochenlangen Spekulationen über eine russische Intervention in Syrien macht Kremlchef Putin ernst. Kampfjets bombardieren erste Ziele. Gilt der Einsatz wirklich nur dem Kampf gegen den Islamischen Staat - oder will Moskau seinen Partner Assad an der Macht halten?

30.09.2015
Anzeige