Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Deutschland/Welt Kanzlerin für engere Zusammenarbeit von BA und BAMF
Nachrichten Politik Deutschland/Welt Kanzlerin für engere Zusammenarbeit von BA und BAMF
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:42 17.09.2015
Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) in Nürnberg. Merkel will die Bundesagentur für Arbeit (BA) und das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) enger verzahnen. Quelle: Nicolas Armer
Anzeige
Nürnberg/Berlin

Beide Behörden folgen damit einer Bitte von Kanzlerin Angela Merkel (CDU).

Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur will die Regierung so die Verwaltungsabläufe von der Registrierung der schutzsuchenden Menschen über das Asylverfahren bis hin zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt beschleunigen und besser miteinander verzahnen.

"Die Bundesagentur und das Bundesamt arbeiten schon jetzt bei der Integration von Flüchtlingen eng zusammen. Das soll jetzt weiter intensiviert und der jetzigen Situation angepasst werden", sagte ein Sprecher der Bundesagentur für Arbeit. Er bestätigte damit Teile eines Berichts der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

Nach dpa-Informationen ist der von BA-Vorstandschef Frank-Jürgen Weise geleitete Stab aus Mitarbeitern seiner Agentur und des BAMF bereits zu einer Arbeitssitzung zusammengekommen. Weise komme dabei eine informelle Rolle zu und nicht die eines offiziellen Flüchtlingsmanagers oder -koordinators. Weise habe mit seiner pragmatischen Arbeit in der BA gezeigt, dass er für eine solche Funktion geeignet sei. Mit der Nachfolge des zurückgetretenen BAMF-Präsidenten Manfred Schmidt habe die Personalie nichts zu tun.

Der "FAZ" zufolge ist auch im Gespräch, dass bis zu 3000 Mitarbeiter der Bundesagentur zur Unterstützung ins Bundesamt für Migration wechseln. Die Belegschaft des Bundesamtes würde sich damit auf einen Schlag verdoppeln. Beide Behörden haben ihre Zentrale in Nürnberg.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Für ihre Entscheidung, Flüchtlinge aus Ungarn ohne bürokratische Hürden und Kontrollen einreisen zu lassen, bekam die Kanzlerin weltweit viel Lob. Doch in der Union brodelt es hörbar - Politiker aus den Reihen von CDU und CSU gehen zunehmend auf Distanz zu Merkel.

17.09.2015

"Wir schaffen das", hat die Bundeskanzlerin gesagt. Im Südosten von Europa ist man sich da nicht so sicher. Nachdem Ungarn seine Grenze dicht gemacht hat, drängen die Flüchtlinge jetzt nach Kroatien. Die Regierung in Zagreb fühlt sich bereits überfordert.

17.09.2015

Angriffe über das Internet auf Ministerien, Bundesbehörden und auch auf die Streitkräfte sind inzwischen alltäglich. Die Bundeswehr will sich jetzt dafür besser rüsten.

17.09.2015
Anzeige