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Margot Käßmann ist als Nachfolgerin für Bundespräsident Joachim Gauck ins Gespräch gebracht worden

Margot Käßmann ist als Nachfolgerin für Bundespräsident Joachim Gauck ins Gespräch gebracht worden
 © epd

Wahl des Bundespräsidenten

Käßmann als Gauck-Nachfolgerin im Gespräch

SPD-Chef Sigmar Gabriel will angeblich die evangelische Theologin Margot Käßmann dazu überreden, als Kandidatin für das Amt des Bundespräsidenten zu kandidieren.

Berlin.  Wie die Zeitungen der Funke-Mediengruppe berichten, will Gabriel die Theologin Margot Käßmann als Kandidatin für das Amt des Bundespräsidenten gewinnen. Sie habe ihm jedoch bisher nicht zugesagt, ob sie als Kandidatin für das höchste Staatsamt zur Verfügung stehe. Der Vizekanzler wolle daher in naher Zukunft ein weiteres Gespräch mit Käßmann führen.

Die Bundesversammlung wählt am 12. Februar ein neues Staatsoberhaupt. Gauck will aus Altersgründen nicht für eine zweite Amtszeit antreten.

Gemeinsame Kandidatin der SPD und der Linken?

Käßmann (58) wirbt derzeit als Botschafterin der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) für das 500. Reformationsjubiläum 2017. Die Theologin war 2010 als Ratsvorsitzende der EKD und hannoversche Landesbischöfin zurückgetreten. Sie zog damit die Konsequenz aus einer Alkoholfahrt am Steuer ihres Dienstwagens.

Angeblich favorisiert Gabriel einen Konsens mit CDU und CSU bei der Suche nach einem Nachfolger für Bundespräsident Joachim Gauck. Der SPD-Chef soll aber auch beim Linken-Vorsitzenden Bernd Riexinger vorgefühlt haben, ob dessen Partei Käßmann mittragen würde.

In den vergangenen Wochen sind schon mehrere Namen als Gauck-Nachfolger ins Gespräch gebracht worden. Eine Übersicht finden Sie hier.

Von epd/RND

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