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Petr Papousek, Vizepräsident des Jüdischen Weltkongresses: «Der linke Antisemitismus kommt nicht nur getarnt daher, er ist auch weitgehend akzeptiert.»

Petr Papousek, Vizepräsident des Jüdischen Weltkongresses: «Der linke Antisemitismus kommt nicht nur getarnt daher, er ist auch weitgehend akzeptiert.» © Chris Melzer

Konflikte

Jüdischer Weltkongress: "Linker Antisemitismus gefährlicher"

Antisemitismus aus dem linken politischen Lager ist nach Ansicht des Vizepräsidenten des Jüdischen Weltkongresses, Petr Papousek, gefährlicher als der von rechts.

New York. "Den rechten Antisemitismus kennen und erkennen wir und er ist in weiten Teilen der Gesellschaft absolut tabuisiert", sagte der Tscheche in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur in New York. "Der linke Antisemitismus kommt nicht nur getarnt daher, er ist auch weitgehend akzeptiert." Das gefährliche am "linken Judenhass" sei: "Man kann Antisemit sein und fühlt sich trotzdem ganz modern und aufgeklärt."

Papousek bestätigte, dass der israelische Militäreinsatz dem Ansehen der Juden in Europa schade. "Aber das eigentliche Problem ist, dass in Europa immer mehr muslimische Einwanderer leben und ein Teil von ihnen verachtet Juden. Wenn wir von wachsender Feindlichkeit gegen Juden in Europa sprechen, dann ist das vor allem auf die Einwanderer zurückzuführen", sagte er.

dpa


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