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Blick von Reykjavik auf den Atlantik: 230 000 Isländer stimmen heute über eine neue Verfassung ab.

Blick von Reykjavik auf den Atlantik: 230 000 Isländer stimmen heute über eine neue Verfassung ab. © Roland Holschneider / Archiv

Verfassung

Isländer stimmen über Verfassungsentwurf ab

In Island haben die Bürger am Samstag über ein nicht bindendes Referendum über eine neue Verfassung abgestimmt. Der Entwurf dazu ist vor einem Jahr in Folge der Finanzkrise in der Inselrepublik im Nordatlantik entstanden.

Reykjavik. Zur Abstimmung stehen neben dem Gesamttext auch mehrere einzelne Verfassungsprinzipien wie etwa das "gesellschaftliche Eigentum an Naturressourcen". Die Wahllokale schließen am späten Samstagabend. Erste Ergebnisse werden am Sonntag erwartet.

Wann und wie das Ergebnis des Referendums vom isländischen Parlament umgesetzt wird, gilt als völlig offen. Während die sozialdemokratische Ministerpräsidentin Jóhanna Sigurdardóttir die 230 000 Wähler zur Annahme des Entwurfs aufrief, ist die konservative Opposition dagegen.

In der Finanzkrise hatten die Geldinstitute des kleinen Inselstaates Schätzungen zufolge hohe Schulden gemacht. Sie sollen dem zehnfachen Wert des Bruttoinlandsprodukts des Landes entsprochen haben. Zahlreiche Banken brachen 2008 zusammen, darunter die drei größten: Kaupthing, Landsbanki und Glitnir. Zahlreiche Einwohner Islands verloren damals ihre Ersparnisse.

dpa


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