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Bleibt für weitere sechs Jahre EKD-Ratsvorsitzender: Der Münchner Bischof Heinrich Bedford-Strohm.

Bleibt für weitere sechs Jahre EKD-Ratsvorsitzender: Der Münchner Bischof Heinrich Bedford-Strohm. © Markus Hibbeler/Archiv

Kirche

Heinrich Bedford-Strohm als EKD-Chef wiedergewählt

Der Münchner Bischof Heinrich Bedford-Strohm bleibt für weitere sechs Jahre Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Das Kirchenparlament bestätigte Bedford-Strohm in Bremen in der Leitungsfunktion an der Spitze von 23 Millionen evangelischen Christen in Deutschland.

Bremen. d.

Der 55-Jährige hatte das Amt vor einem Jahr von Nikolaus Schneider übernommen, der wegen der Erkrankung seiner Frau vorzeitig zurückgetreten war. Als höchster Repräsentant leitet der EKD-Chef die Kirchenverwaltung und vertritt protestantische Positionen in Gesellschaft und Politik.

Als stellvertretende Ratsvorsitzende wurde als einzige Kandidatin die Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, Annette Kurschus (52), vorgeschlagen. Sie sollte unmittelbar nach der Bestätigung von Bedford-Strohm am Mittwochmorgen gewählt werden. Sie löst den sächsischen Bischof Jochen Bohl (65) ab, der mit Ablauf der Amtsperiode ausscheidet.

Der Rat gilt als Regierung der EKD, die als Dachorganisation der 20 evangelischen Landeskirchen dient. Die Ratsmitglieder wurden bereits am Dienstag vom Kirchenparlament, der Synode mit 120 Vertretern aus den Landeskirchen, gewählt. Die sechsjährige Amtszeit des neuen Rates läuft bis 2021.

dpa


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