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Ein Hacker hat weitere interne Dokumente der US-Demokraten veröffentlicht. Daraus ging hervor, dass das Spitzengremium im Vorwahlkampf stark zugunsten der Bewerberin Hillary Clinton voreingenommen war.

Ein Hacker hat weitere interne Dokumente der US-Demokraten veröffentlicht. Daraus ging hervor, dass das Spitzengremium im Vorwahlkampf stark zugunsten der Bewerberin Hillary Clinton voreingenommen war. © Silas Stein/Symbolbild

Wahlen

Hacker veröffentlicht weitere Unterlagen der US-Demokraten

Ein Hacker, der nach Einschätzung von IT-Experten russischen Geheimdienstkreisen angehört, hat weitere interne Dokumente der US-Demokraten veröffentlicht. Dazu zählen die persönlichen Handynummern und E-Mail-Adressen von fast 200 Parlamentariern, wie die "New York Times" berichtete.

Washington. Demnach stammen die Unterlagen aus einer Datenbank des Democratic Congressional Campaign Committee. Das ist ein Gremium, das Geld für Kongresswahlkämpfe von Demokraten sammelt.

Die Informationen sind zwar nicht so brisant wie die E-Mail-Kommunikationen, die unlängst von der Enthüllungsplattform Wikileaks nach einem Hackerangriff auf den Parteivorstand publik gemacht worden waren. Daraus ging hervor, dass das Spitzengremium im Vorwahlkampf stark zugunsten der Bewerberin Hillary Clinton voreingenommen war. Die jüngste Veröffentlichung verstärkt jedoch den Verdacht, dass Russland versucht, den US-Wahlkampf zu beeinflussen.

Tatsächlich kündigte der Hacker auf Twitter weitere Enthüllungen in der nahen Zukunft an. Der größte Teil der Dokumente des Komitees werde an Wikileaks weitergeleitet, zitierte die "New York Times" den Unbekannten, der unter dem Pseudonym Guccifer 2.0 arbeitet.

dpa


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