Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Deutschland/Welt Griechischem Wirtschaftsminister droht Konto-Untersuchung
Nachrichten Politik Deutschland/Welt Griechischem Wirtschaftsminister droht Konto-Untersuchung
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:51 04.12.2015
Die privaten Konten des griechischen Wirtschaftsministers Giorgos Stathakis könnten demnächst Gegenstand eines Untersuchungsausschusses im Parlament werden. Foto: Alexandros Vlachos/Archiv
Anzeige
Athen

n.

In einer offiziellen Erklärung versicherte Stathakis mittlerweile, es handele sich um zwei Konten seiner Mutter, bei denen er und sein Bruder bevollmächtigt gewesen seien. Seine Vollmacht sei jedoch im Jahr 2014 erloschen, so dass er die Konten auch nicht mehr deklariert habe. Im Jahr zuvor hingegen habe er die beiden Konten noch ordnungsgemäß aufgeführt.

Der Parlamentsausschuss wird wohl dennoch einen genaueren Blick auf die Finanzen und Vermögensverhältnisse des Wirtschaftsministers werfen. Der Tageszeitung "Kathimerini" zufolge droht sogar eine Offenlegung seiner persönlichen Konten. Wie griechische Medien berichten, hatte der Minister im Jahr 2011 "vergessen", eine Million Euro seines Vermögens zu deklarieren. So war seine genauere Überprüfung überhaupt ins Rollen gekommen.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Beim EU-Referendum stimmen die Dänen gegen eine engere Zusammenarbeit in der Justiz- und Innenpolitik. Die Regierung aber will trotzdem bei Europol bleiben - und beklagt eine "Vertrauenskrise" zwischen Volk und Politikern.

04.12.2015

Über das Schicksal des angeblich schwer verletzten afghanischen Taliban-Chefs Mullah Achtar Mansur gibt es weiterhin widersprüchliche Angaben. Aus pakistanischen Taliban-Kreisen hieß es, Mullah Mansur werde in einem Krankenhaus in der pakistanischen Grenzstadt Chaman behandelt.

04.12.2015

Venezuelas Präsident Nicolas Maduro sieht sein Land vor einer Richtungsentscheidung über die Fortsetzung des sozialistischen Modells. Das Land müsse bei der Parlamentswahl am Sonntag entscheiden, ob es den Weg weiter gehen wolle "oder ob wir in den Abgrund gehen", sagte Maduro am Donnerstag vor Hunderttausenden Anhängern in der Hauptstadt Caracas.

04.12.2015
Anzeige