Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Deutschland/Welt Griechenland plant für 2016 weitere Steuererhöhungen
Nachrichten Politik Deutschland/Welt Griechenland plant für 2016 weitere Steuererhöhungen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:41 21.11.2015
Kein leichter Job: Der griechische Finanzminister Euklid Tsakalotos muss unpopuläre Entscheidungen treffen. Foto: Simela Pantzartzi
Anzeige

Wie die Athener Zeitung "Kathimerini" berichtet, sollen zusätzliche Steuern und Steuererhöhungen 2,2 Milliarden Euro des Betrags ausmachen; weitere 1,4 Milliarden Euro verspricht man sich durch die anstehende Reform des Versicherungssystems.

Über den restlichen Betrag wird noch diskutiert. So ist beispielsweise offen, ob die Abgaben für Arbeitgeber steigen und dadurch erneute Einschnitte bei den Renten vermieden werden können.

Für das laufende Jahr rechnet das griechische Finanzministerium statt der erwarteten Rezession mittlerweile mit einer Stagnation. Ursprünglich war erwartet worden, dass die Wirtschaftsleistung um 1,3 Prozent zurückgeht. Die Wirtschaft habe sich jedoch als stabiler erwiesen als erwartet, heißt es dem Bericht zufolge. Auch zeigten die bisher umgesetzten Reformen offenbar erste Wirkung.

Das Bruttoinlandsprodukt(BIP) des Landes soll zum Jahresende 175,6 Milliarden Euro erreichen. Die griechischen Staatsschulden in Höhe von 316,5 Milliarden Euro betrügen damit 180,2 Prozent des BIP. Eigentlich liegt die nach den Euro-Stabilitätskriterien erlaubte Höchstmarke für die Verschuldung bei 60 Prozent des BIP eines Landes. Mit 180,2 Prozent bleibt Griechenland in Europa weiterhin trauriger Spitzenreiter in Sachen Schuldenberg.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Brüssel steht still. U-Bahnen fahren nicht, das Atomium ist geschlossen, Konzerte und Fußballspiele fallen aus. Grund sind Hinweise auf einen Terrorakt.

21.11.2015

Nur 87,2 Prozent: Die CSU versagt ihrem Parteichef Horst Seehofer ein Signal der Stärke und Geschlossenheit für den Flüchtlingsstreit mit der Kanzlerin. Warum? Dafür gibt es mehrere Gründe.

21.11.2015

Auf seiner Afrika-Reise macht Steinmeier Stopp in Uganda. Ein Land mit besonders hoher Korruption. Aber auch ein Land, das in der Region als Vermittler unterwegs ist.

21.11.2015
Anzeige