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Der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Oliver Malchow.

Der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Oliver Malchow.
© dpa

Flüchtlingskriminalität

GdP-Chef fordert schnellere Abschiebungen

Abgelehnte oder straffällig gewordene Asylbewerber müssten „zügig in ihre Heimatländer zurückgeführt werden“. Das fordert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) und sieht sich durch die aktuelle Studie zur Flüchtlingskriminalität bestätigt.

Berlin. Der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Oliver Malchow, sieht durch die neue Studie zur Flüchtlingskriminalität die Erfahrungen der Polizei bestätigt. Er sagte dem RedaktionsNetzwerk Deutschland: „Dort, wo diesem Personenkreis kaum Perspektiven aufgezeigt werden, Bildungs- und Integrationsangebote fehlen, kommt es deutlich öfter zu Gewalttaten.“

Die Ergebnisse der Studie belegten aber zugleich, dass es sich bei den straffällig gewordenen Migranten vor allem um junge Leute aus nordafrikanischen Ländern handelt, die hier kaum als Asylbewerber anerkannt werden. Malchow zieht daraus zwei Schlüsse: Abgelehnte oder straffällig gewordene Asylbewerber müssten „zügig in ihre Heimatländer zurückgeführt werden“, sagte er. „Damit setzen wir ein klares Zeichen.“ Zugleich sollte die Idee des Familiennachzugs für jugendliche Flüchtlinge nicht verteufelt werden: „Die jetzige von politischer Seite betriebene Diskussion gegen einen Familiennachzug bei syrischen unbegleiteten Jugendlichen geht am Ziel vorbei, wenn es um die Kriminalitätsbekämpfung in Deutschland geht. Festzustellen bleibt, dass Familiennachzug Integration und regelgerechtes Verhalten fördern könnte.“

Von RND


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