Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Deutschland/Welt Gabriel: SPD wird Kurs wegen Rechtsradikalen nicht ändern
Nachrichten Politik Deutschland/Welt Gabriel: SPD wird Kurs wegen Rechtsradikalen nicht ändern
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:02 12.03.2016
SPD-Chef Gabriel: «Wir werden jetzt nicht wegen zehn Prozent Rechtsradikaler unsere Positionen ändern». Quelle: Bernd von Jutrczenka
Anzeige

"

"Es gibt eine klare Haltung, dass wir zu Menschlichkeit und Solidarität stehen. Wir werden jetzt nicht wegen zehn Prozent Rechtsradikaler unsere Positionen ändern", sagte Gabriel Journalisten bei einem Treffen sozialdemokratischer Regierungschefs am Samstag in Paris. "Wir haben überall in Europa eine Entwicklung zu nationalistischen Parteien, leider auch in Deutschland. Trotzdem werden wir morgen sehen, dass die weit, weit übergroße Zahl der Wählerinnen und Wähler demokratische Parteien wählt."

Einiges hänge auch von der Wahlbeteiligung ab, sagte der SPD-Chef: "Wenn die Demokraten nicht wählen gehen, dann gewinnen die Anti-Demokraten Prozente." In Umfragen vor den Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt lag die AfD zwischen 9 und 18 Prozent.

Die Aussichten der SPD sieht Gabriel bei den Landtagswahlen nicht gefährdet, weil seine Partei geschlossen dastehe. Die Spaltungen innerhalb der CDU könnten aber Kanzlerin Angela Merkel zum Verhängnis werden, weil ihr die eigenen Wahlhelfer in den Rücken fielen, meint der Vizekanzler.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt gelten auch als Stimmungstest für Kanzlerin Merkel. Zum Wahlkampfende macht sie klare Ansagen an Flüchtlinge.

12.03.2016

Der Streit um das polnische Verfassungsgericht dauert an, ein Kompromiss ist nicht in Sicht. Am Samstag demonstrierten erneut zahlreiche Polen für die Unabhängigkeit des Gericht. Die Warschauer Regierung ist unbeeindruckt.

12.03.2016

Wer reist in den Schengen-Raum ein und wer verlässt ihn wieder? Bislang haben die EU-Staaten darüber keinen rechten Überblick. Das zeigt die Flüchtlingskrise gerade besonders drastisch. Der Bundesinnenminister will das ändern und hat einen Vorschlag.

12.03.2016
Anzeige