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TEUER: Das G7-Logo soll rund 80.000 Euro gekostet haben

POLITIK

G7-Logo kostete 80.000 Euro

Die Entwicklung des offiziellen Logos für die G7-Veranstaltungen in diesem Jahr haben insgesamt 80.000 Euro gekostet. Dies teilte nun das Bundespresseamt auf eine Anfrage der Transparenzorganisation abgeordnetenwatch.de auf Grundlage des Informationsfreiheitsgesetzes (IFG) mit.

Hamburg. Die Höhe der Entwicklungskosten begründet das Bundespresseamt unter anderem damit, dass das ursprünglich geplante Logo "aufgrund der aktuellen politischen Lage" verworfen worden sei. Denn als im Februar 2014 die Logo-Planungen begannen, sei man noch von der Teilnahme Russlands ausgegangen, also von einem G8-Gipfel.

Doch mit der Ausladung von Wladimir Putin und der "daraus resultierenden Verkleinerung des Teilnehmerkreises" musste aus dem G8- ein G7-Logo werden – und die Grafiker durften nochmal von vorne beginnen.

Zudem, so das Presse- und Informationsamt, seien neben dem Logo "G7 Germany / 2015 Schloss Elmau" unterschiedliche Varianten für weitere G7-Veranstaltungen, etwa das Außenministertreffen in Lübeck, angefertigt worden.
Nach Angaben des Bundespresseamtes sei für die Entwicklung des Logos keine Ausschreibung erforderlich gewesen, da die Durchführung durch die "Vertragsagentur des BPA" erfolgt sei.

Ein Sprecher erklärte auf Nachfrage, dass man im Bereich Grafik und Gestaltung mit den Agenturen Scholz & Friends, Adlerschmidt und MediaCompany zusammenarbeite. Wie das Fachportal designtagebuch.de 2014 berichtete, soll das G7-Logo von Scholz & Friends entworfen worden sein.

Die Hamburger Agentur hatte in der Vergangenheit schon andere Aufträge von öffentlichen Stellen erhalten, etwa vom Bundesbildungsministerium und der Europäischen Kommission.

Die Antwort des Bundespresseamtes auf die IFG-Anfrage von abgeordnetenwatch.de finden Sie hier.


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