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Aufkleber "Asyl-Wahn Stoppen - Nein zum Heim - Wutbürger" in unmittelbarer Nähe des Leonardo-Hotel in Freital. Freital steht seit diesem Sommer für Fremdenhass.

Aufkleber "Asyl-Wahn Stoppen - Nein zum Heim - Wutbürger" in unmittelbarer Nähe des Leonardo-Hotel in Freital. Freital steht seit diesem Sommer für Fremdenhass. © Arno Burgi/Archiv

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Fremdenfeindliche Morddrohungen und brennende Asylunterkünfte

Erneut hat es am Wochenende eine Reihe fremdenfeindlicher Vorfälle gegeben, darunter Morddrohungen und mutmaßliche Brandstiftungen. Im sächsischen Freital schmierten Unbekannte unter anderem eine Morddrohung gegen CDU-Oberbürgermeister Uwe Rumberg an Hauswände.

Berlin. Darin hieß es "Kein Asyl, Rumberg töten", wie die Polizei am Sonntag mitteilte. In der Kleinstadt bei Dresden hatte es im Sommer heftige ausländerfeindliche Proteste gegeben. Zudem gab es schon mehrere Böller-Anschläge, unter anderem auf Büros der Linkspartei.

Im niedersächsischen Lingen legten Unbekannte an einer Flüchtlingsunterkunft ein Feuer. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Nach ihren Angaben brannten am Samstag an einem Nebeneingang mehrere Pappkartons. In der Notunterkunft leben rund 230 Flüchtlinge.

In Vorpommern brannte es in und an zwei Asylbewerberunterkünften. Im Dorf Tutow brach am frühen Sonntagmorgen im Keller des Gebäudes ein Feuer aus, wie die Polizei in Neubrandenburg mitteilte. In Altenkirchen auf der Insel Rügen brannten in der gleichen Nacht mehrere Müllsäcke. Das Feuer griff auf die Fassade des Hauses über. In beiden Fällen geht die Polizei von Brandstiftung aus.

In Gräfenhainichen in Sachsen-Anhalt verschütteten Unbekannte vor einem Bürgerfest gegen Rechtsextremismus übelriechende Buttersäure auf dem Veranstaltungsgelände. Wie ein Polizeisprecher in Dessau-Roßlau sagte, konnte die Feuerwehr den Kirchplatz rechtzeitig reinigen. Zum Bürgerfest kamen rund 200 Menschen. Sie stellten sich damit einer Demonstration von rund 150 "besorgten Bürgern" entgegen. Erst am Donnerstag war dort eine geplante Flüchtlingsunterkunft durch das mutwillige Öffnen der Wasserhähne geflutet und verwüstet worden.

dpa


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