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Konflikte

Frankreich verstärkt Armee in Mali auf 2000 Soldaten

Im Kampf gegen die islamistischen Rebellen in Mali hat Frankreich seine Truppen weiter verstärkt. "Heute befinden sich 2000 französische Soldaten auf malischem Boden", sagte Verteidigungsminister Jean-Yves Le Drian im Fernsehsender "France 3 Bretagne".

Paris. Eine weitere Verstärkung auf mehr als 2500 Soldaten sei nicht auszuschließen. Gemeinsam mit den benachbarten Ländern sind laut Le Drian derzeit 2900 französische Soldaten an der Operation Serval in dem westafrikanischen Land beteiligt.

Derweil haben sich in Abidjan in der Elfenbeinküste die Führer der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft (Ecowas) versammelt, um ihre militärische Unterstützung zu präzieren. Dabei geht es unter anderem um die Truppenstärke, den Zeitrahmen für einen Einsatz sowie die Finanzierung. Die 15 Ecowas-Mitglieder haben bereits zugesagt, mehr als 3500 Soldaten nach Mali zu entsenden. Tschad, das nicht zur Ecowas gehört, will weiteren 2000 Soldaten den Marschbefehl geben.

Nach Ansicht des französischen Außenministers Laurent Fabius müssen afrikanische Soldaten rasch das Ruder in Mali übernehmen. Frankreich sei gezwungen gewesen, so schnell wie möglich einzugreifen, sonst gäbe es kein Mali mehr, sagte Fabius am Samstag dem Radiosender RTL. Doch Frankreich müsse von den Afrikanern abgelöst werden.

dpa


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