Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Deutschland/Welt Flüchtlings-Lager auf griechischen Ostägäis-Inseln überfüllt
Nachrichten Politik Deutschland/Welt Flüchtlings-Lager auf griechischen Ostägäis-Inseln überfüllt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:36 31.08.2016
Ein Boot mit Flüchtlingen vor der Küste der griechischen Insel Lesbos. Quelle: Orestis Panagiotou/Archiv
Anzeige
Athen

Die Lager auf Lesbos, Chios, Samos, Leros und Kos können eigentlich nur 7450 Menschen aufnehmen.

Hunderte Migranten müssen auf Lesbos im Freien ausharren, berichtete Reporter vor Ort am Mittwoch. Dies gelte auch für die Insel Chios, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Kreisen der Küstenwache.  

In ganz Griechenland halten sich nach Angaben des Flüchtlingskrisenstabes vom Mittwoch knapp 60 000 Menschen in Lagern, Registrierzentren und Wohnungen sowie Hotels auf. Viele von ihnen hoffen, trotz der Schließung der Balkanroute doch noch irgendwie nach Mitteleuropa zu kommen.  

Die griechische Polizei nahm am Dienstag sieben Migranten fest, die mit gefälschten Pässen von Kreta nach Deutschland fliegen wollten. Die aus Afghanistan, dem Irak sowie Syrien stammenden Menschen im Alter zwischen 16 und 40 Jahren zeigten im Flughafen von Heraklion gefälschte japanische, polnische, tschechische und italienische Reisedokumente vor, um auf Flüge nach Deutschland zu kommen, teilte die Polizei mit.

Fast täglich entdecken die Behörden ähnliche Fälle auf fast allen Inseln der Ägäis. Wegen der Urlaubssaison in Griechenland hoffen Schleuser wie Migranten, dass wegen des Großbetriebs auf den kleinen Inselflughäfen gefälschte Pässe nicht auffallen.

dpa

TTIP-Abgesang nun auch an der Seine: Die französische Regierung sieht keine Chance mehr auf eine rasche Einigung. Das Reizthema dürfte auch bei der Präsidentenwahl in acht Monaten eine Rolle spielen.

30.08.2016

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat deutsche Fehler in der Flüchtlingspolitik in der Vergangenheit eingeräumt: "Auch wir Deutschen haben das Problem zu lange ignoriert und die Notwendigkeit einer gesamteuropäischen Lösung verdrängt".

30.08.2016

Er gilt als smarter Blitzaufsteiger der französischen Politik. Seit Monaten wird in Paris gerätselt, ob Emmanuel Macron nach dem höchsten Amt im Staate greifen will. Nun verlässt er die Regierung - auf der "Suche nach Freiheit".

30.08.2016
Anzeige